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Göttingen investiert 200000 Euro in Holtensen

Hochwasserschutz Göttingen investiert 200000 Euro in Holtensen

Westlich von Holtensen wird zurzeit ein großes Becken gebaut, um das Dorf bei starkem Regen vor Hochwasser zu schützen. Die Stadt Göttingen investiert dafür etwa 200 000 Euro. In der Senke mit zusätzlichen Dämmen können vorübergehend 7000 Kubikmeter Wasser gespeichert werden.

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Künstliches Becken für 7000 Kubikmeter Wasser: Stadt investiert 200000 Euro in Hochwasserschutz für Holtensen.

Quelle: Hinzmann

Holtensen. Es sind gewaltige Erdmassen, die westlich der Holtenser Umgehungsstraße auf einem bisherigen Acker mit Baggern bewegt werden. Gebaut wird dort ein Rückhaltebecken mit Erdboden, der nach Angaben der Stadtverwaltung weiter als Grünland genutzt werde. Das Becken sei groß genug, um bis zu 7000 Kubikmeter Regenwasser aufzufangen und dann in kleineren Mengen abfließen zu lassen.

So will die Stadt besonders die niedrig liegenden Wohnbereiche in Holtensens vor Hochwasser schützen. Immer wieder war in den vergangenen Jahrzehnten bei Starkregen das Grundwasser im Dorf so stark gestiegen, dass Straßen, Keller und Häuser überflutet wurden. Der Pfingstanger- und Feuerteichgraben konnten das Wasser von höher gelegenen Hängen im Westen oft nicht schnell genug abfließen lassen. Das große neue künstliche Becken sei so dimensioniert, dass es das Wasser von Regengüssen aufnehmen könne, die statistisch etwa alle zehn Jahre vorkommen, so die Verwaltung.

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Von Redakteur Ulrich Schubert

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