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Göttingen ist happy

Version des Internet-Hypes Göttingen ist happy

Göttingen ist happy. Das ist die Botschaft von Naomi Beocanin und Sophie Lindenblatt. Die beiden Schülerinnen haben eine eigene Version von Pharrell Williams' Song „Happy“ gedreht - zwar  deutlich nach dem Internet-Hype des vergangenen Jahres, aber dafür mit eigenem Gesang und viel Einsatz.

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Quelle: Screenshot

Göttingen. Lindenblatt, die gemeinsam mit ihrer Freundin die Berufsbildenden Schulen (BBS) II besucht, hatte es nicht leicht, Göttinger Institutionen für das Projekt zu begeistern. Über 50 Anfragen hat sie gestellt – geantwortet hat nur die Tanzschule Krebs, die den Dreh mit rund zehn Tänzern unterstützt hat. „Es ist natürlich schade, dass wir so spät dran sind, aber wir wollten es lieber richtig machen“, sagt die 19-jährige Beocanin, die den Gesangspart übernommen hat.

Dieses Versprechen haben beide eingelöst: Rund 30 Drehtage, eineinhalb Stunden Rohmaterial und etliche Stunden Schnitt haben sie in das Projekt investiert. Letztlich fanden sich rund 30 Freiwillige, die scheinbar eine Menge Spaß hatten: „Wir sind mit großen Boxen durch die Stadt gelaufen und wurden oft blöd angeguckt. Als wir vor der Bushaltestelle beim Auditorium waren, haben 20 wildfremde Leute an der Bushaltestelle einfach applaudiert. Das war eine tolle Erfahrung“, erzählt die 18-jährige Lindenblatt, die Regie geführt und das Video geschnitten hat.

„Wir wollten die Leute damit aus ihrem Alltag holen. Aber ich mache das auch, um mich persönlich weiterzuentwickeln“, erzählt Lindenblatt, die den Schwerpunkt Gestaltungs- und Medientechnik belegt und später Regie studieren möchte. Um den Einstieg in die Branche zu schaffen, will sie möglichst viel Erfahrung sammeln – und hat unter anderem schon zwei erste und einen zweiten Platz beim Wettbewerb „Göttinger Filmklappe“ vorzuweisen.

Gemeinsam mit Beocanin veröffentlicht sie als „TwoCookies“ zudem regelmäßig Musikvideos im Internet. Auch ihre Freundin hat als Sängerin Pläne: Im kommenden Jahr will sie bei der Castingshow „The Voice of Germany“ teilnehmen.

Von Jonas Rohde

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