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Immer mehr Menschen pendeln

Göttingen ist wesentlicher Zielort Immer mehr Menschen pendeln

Mit steigender Beschäftigtenzahl im Stadtgebiet Göttingen hat auch die Zahl der Pendler zugenommen. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle Göttinger Statistik-Journal, in dem die Pendlerströme rund um das Oberzentrum aufgeschlüsselt werden.

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Das Einzugsgebiet der Menschen, die in Göttingen arbeiten, aber außerhalb des Stadtgebietes wohnen, reicht bis in die angrenzenden Bundesländer.

Quelle: dpa

Göttingen. Wenngleich sich die Daten für das Jahr 2015 im Statistik-Journal von denen im Entwurf des Nahverkehrsplans im Kapitel zum Pendlerverhalten der Südniedersachsen unterscheiden, wird der Trend deutlich: Das Oberzentrum Göttingen stelle den wesentlichen Zielort der Pendler dar, so wird im Nahverkehrsplanentwurf aus einer Studie zur Mobilitätsstruktur für den Regionalverband Südniedersachsen zitiert. Laut Statistik-Journal pendelten im Jahr 2015 mehr als 37 000 Arbeitskräfte von außerhalb nach Göttingen, fast 30 000 Menschen pendelten innerhalb der Stadt, und fast 10 500 sozialversichert Beschäftigte gehen außerhalb ihres Wohnortes Göttingen einer Arbeit nach.

Die Göttinger Statistiker beziffern entwickelte sich der Einpendlerquote seit dem Jahr 2000 von 53,7 Prozent auf 55,8 Prozent im Jahr 2015. Auch die Zahl der Auspendler habe deutlich zugenommen, heißt es im Statistik-Journal weiter: von 8207 im Jahr 2000 auf 10 499 Personen im Jahr 2015.

Das Einzugsgebiet der Menschen, die in Göttingen arbeiten, aber außerhalb des Stadtgebietes wohnen, reicht bis in die angrenzenden Bundesländer: aus Hessen kommen der Statistik zufolge 2622 Menschen, und aus dem Landkreis Eichsfeld in Thüringen fahren demnach 3457 Menschen zur Arbeit nach Göttingen.

„Der größte Anteil der Einpendler kommt aus den umliegenden Landkreisen“, heißt es im Statistik-Journal. Im Kapitel über das Pendlerverhalten im Nahverkehrsplanentwurf ist die Rede von „besonders starken Relationen von Bovenden, Rosdorf, Gleichen, Duderstadt, Friedland, den Samtgemeinden Gieboldehausen und Radolfshausen, dem Flecken Nörten-Hardenberg sowie von Northeim nach Göttingen“ die Rede. Vereinzelt gebe es auch Pendlerströme, die zwei Gemeindegrenzen überschreiten, etwa von Herzberg von und nach Osterode. Relevante Ströme gebe es auch in die Nachbarregionen, wie von Hann. Münden und von Staufenberg nach Kassel, aber auch von Göttingen nach Kassel.

Vielfältige Pendlerverflechtungen, so heißt es im Nahverkehrsplanentwurf weiter, weisen die Städte Northeim, Osterode und Duderstadt auf. Insgesamt geht die für den Regionalverband Südniedersachsen erstellte Studie in der Region Göttingen von 91 415 Einpendlern, 88 291 Auspendlern und 67 762 sogenannten Binnenpendlern aus. Unterm Strich beläuft sich das Pendlervolumen in der Region Südniedersachsen also auf fast 250 000 Menschen.

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