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Göttingen ordnet Kakerlaken-Bekämpfung an

Göttingen ordnet Kakerlaken-Bekämpfung an

Die Stadt Göttingen will rigoros gegen ausufernden Kakerlakenbefall in mehreren Göttinger Wohnanlagen vorgehen. Das hat Sozialdezernentin am Dienstag in Sozialausschuss der Stadt angekündigt.

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Quelle: Alvesgaspar

Göttingen. Danach habe es mehrere Begehungen in befallenen Gebäuden gegeben. Aus den Ergebnissen schließt die Verwaltung, „dass es nicht zweckdienlich ist, in einzelnen Apartments Schädlinge zu bekämpfen. Das muss im gesamten Objekt geschehen.“ Verwalter und Eigentümern von zwei besonders stark kakerlakenverseuchten Wohnanlagen würden in den kommenden Tagen entsprechende Zwangsverfügungen zugestellt. Nach Tageblatt-Informationen sind dies der Hagenweg 20 und der Wohnkomplex Ruhstrathöhe 16/20. In zwei anderen Gebäuden reicht der Befall offenbar nicht aus, um behördlich tätig zu werden.   

 
Außerdem seien der Stadt bei behördlichen Anweisungen zum Teil die Hände gebunden erklärte Schlapeit-Beck weiter: „Das Bundesinfektionsschutzgesetz setzt uns enge Grenzen.“ Die Verwaltung bewege sich hier zudem im privatrechtlichen Bereich: „Diese Abwägungen sind nicht ganz leicht.“ Derzeit würden die Verfügungen rechtlich wasserdicht gemacht.

 
Zudem wolle die Verwaltung betroffenen Mietern auch rechtlich zur Seite stehen und ihnen helfen, ihr berechtigtes Interesse an einer menschenwürdigen Unterkunft gegenüber dem Vermieter „auch auf dem Rechtsweg“ durchzusetzen, betonte Schlapeit-Beck weiter. Unter anderem hätte Empfänger von Sozialleistungen Anspruch auf Prozesskostenhilfe.

 
Unterdessen kämpfen Bewohner des Hagenwegs weiter für eine kakerlakenfreie Unterkunft: Die nächste Demonstration am Gänseliesel ist für Freitag, 17. Juli, geplant.

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