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Göttingen reagiert auf steigende Einsatzzahlen im Rettungswesen

Mehr Personal für Rettungsleitstelle Göttingen reagiert auf steigende Einsatzzahlen im Rettungswesen

Die Zahl der Einsätze von Feuerwehren und medizinischen Rettern steigt von Jahr zu Jahr an. Folge: Immer mehr Arbeit auch für die Leitstelle von Stadt und Landkreis Göttingen. Jetzt bekommt sie mehr Personal.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Einstimmig haben die Mitglieder des Göttinger Ratsausschusses für Feuerwehren einem überarbeiteten Bedarfsplan für Rettungsdienste und Krankentransporte zugestimmt. Er sieht zweieinhalb zusätzliche Stellen in der Leitstelle vor. Die Personalkosten steigen dadurch um etwa 125000 Euro jährlich, erklärte die Verwaltung.

 

In der Gemeinsamen Leitstelle von Stadt und Landkreis Göttingen im Haus der Göttinger Berufsfeuerwehr werden alle Einsätze und Fahrten der Feuerwehren, Notärzte, Rettungswagen und Krankentransporte koordiniert – inklusive des Rettungshubschraubers. 2010 mussten die Mitarbeiter 39255 Einsätze bearbeiten – davon 4384 Feuerwehreinsätze, 21060 Notfallrettungen und 13811 Krankentransporte. Im vergangenen Jahr waren es schon 55938, davon 11766 durch die Feuerwehren, 24463 Notfallrettungen und 19709 Krankentransporte.

 

Um alle Alarmierungen und Anrufe in der vorgeschriebenen und auch gewünschten Zeit bearbeiten zu können, „ist mehr Personal erforderlich“, sagte Frank Dittrich vom städtischen Fachdienst Rettungswesen. Die Kostenträger hätten bereits zugestimmt und würden ihren Anteil an den steigenden Ausgaben übernehmen. Das sind die Krankenkassen, die 60 Prozent der Kosten für das Rettungswesen tragen. 40 Prozent tragen Stadt und Landkreis – die Stadt davon wiederum 40 Prozent. Die jetzt beschlossenen Mehrkosten schlagen sich in ihrer Kasse mit etwa 20000 Euro nieder.

 

Der 33 Seiten starke Bedarfsplan für den Rettungsdienst listet genau auf, wann, wo und von wem im Landkreis Göttingen Rettungseinsätze und Krankentransporte gefahren wurden und wie viele Fahrzeuge und Personal dafür erforderlich sind. Er wird regelmäßig fortgeschrieben – die vorherige Version stammte von 2012.

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