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Göttingen sucht weiter nach verschollenen Vasen

Bislang keine Hinweise Göttingen sucht weiter nach verschollenen Vasen

Die Suche der Stadt Göttingen nach zwei Vasen aus dem Besitz der jüdischen Unternehmerfamilie Hahn ist bislang erfolglos. Bis jetzt sei kein einziger Hinweis eingegangen, erklärt Ernst Böhme, Leiter des Göttinger Stadtarchivs und des Museums.

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Diesen beiden markanten Vasen gilt die Suche.

Quelle: EF

Göttingen. Die Suche gilt zwei großen Alabaster-Vasen, die ursprünglich dem jüdischen Unternehmer Max Raphael Hahn aus Göttingen gehörten. Offenbar unter Druck der NS-Behörden übergab er 1938 die Vasen dem Göttinger Museum. 1942 habe das Museum bei einem „gewissen Hillebrecht“ die Vasen gegen andere Objekte eingetauscht, erklärt die Stadtverwaltung. Die Identität des Tauschpartners ist bislang unbekannt.

 
Das Städtische Museum möchte die Vasen nun den Hahn-Erben als den rechtmäßigen Eigentümern zurückgeben. Die Verpflichtung zur Suche nach den Vasen sei Teil eines Vertrages mit den Erben über Dauerleihgaben an die Stadt.
Eine Verpflichtung des derzeitigen Besitzers zur Rückgabe gebe es aufgrund der Tauschaktion im Jahr 1942 allerdings nicht, erklärt Böhme. Stattdessen appelliere die Stadt an das Gewissen des Besitzers der Vasen, damals verübtes Unrecht wieder gutzumachen. hein

 
Hinweise an das Städtische Museum unter Telefon 05 51/ 4 00 22 91 oder per E-Mail an museum@goettingen.de.

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