Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Unterstützung aus Göttingen

Aktionstag gegen Todesstrafe Unterstützung aus Göttingen

Rund ein Dutzend Städte aus Niedersachsen sowie Bremen beteiligen sich am weltweiten Aktionstag gegen die Todesstrafe. Am Mittwoch, 30. November, wollen sie ein Zeichen für eine Justiz setzen, die das Leben schützt, sagte Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) am Freitag.

Voriger Artikel
Jungen Talenten eine Bühne bieten
Nächster Artikel
Niedersachsenpreis für Göttinger Hilfsprojekt
Quelle: GT

Göttingen. Auch die Stadt Göttingen unterstütze die Kampagne seit 2012 und trete so für eine Abschaffung der Todesstrafe ein, teilte Köhler mit. Außer Göttingen sind in Niedersachsen unter anderem Hameln, Hannover, Hildesheim, Lüneburg, Osnabrück und Seesen der Initiative "Städte für das Leben - Städte gegen die Todesstrafe" beigetreten. Die meisten Kommunen entzünden am Aktionstag Lichter. In Deutschland gehören insgesamt fast 200 Kommunen dem Netzwerk an, weltweit sind es etwa 2.000.

Noch in rund 50 Staaten

Die christliche Laienbewegung Sant'Egidio hatte 2002 den 30. November als Aktionstag gewählt, da an diesem Tag im Jahr 1786 das Großherzogtum Toskana als erster Staat der Welt Folter und Todesstrafe für abgeschafft erklärte. Derzeit wird die Todesstrafe noch in rund 50 Staaten der Erde vollstreckt. 140 Länder haben sie bereits ganz abgeschafft oder wenden sie nicht mehr an. epd/afu

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Tanzende Schneeflocken im "Kauf Park"