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Verjüngungskur für die Innenstadt

Göttingen plant mit 16,5 Mio. Euro Verjüngungskur für die Innenstadt

Knapp 16,5 Millionen Euro Baukosten hat die Stadtverwaltung Göttingen für das Innenstadtbauprogramm in den nächsten sechs Jahren veranschlagt. Mehr als vier Hektar in der City sollen damit umgebaut, saniert und neu gestaltet werden.

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Quelle: Foth/Stadt Göttingen

In dem Programm, das die Verwaltung am Donnerstag im Bauausschuss der Rates vorlegen will, sind 15 Baumaßnahmen zwischen 2016 und 2023 aufgelistet. Teuerstes Bauvorhaben ist die Sanierung und Umgestaltung des knapp 5200 Quadratmeter großen Johanniskirchhofes. Mit knapp 2,9 Millionen Euro hat die Verwaltung die Kosten angeben, die Bauzeit mit 2020 bis 2021. Mit 2,7 Millionen Euro veranschlagt die Verwaltung den Umbau von mehr als 8100 Quadratmeter in der Groner-Tor-Straße. Dieser soll ebenfalls 2020 beginnen.

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Quelle: Foth/Stadt Göttingen

Als früheste Maßnahmen sieht der Plan die bereits begonnen Sanierungen von Mühlenstraße (235.000 Euro) und Groner Straße (1,9 Millionen Euro) vor. Weender Straße Mitte (1,4 Millionen Euro) und der Jacobikirchhof (1,2 Millionen Euro) stehen als letzte Vorhaben des Programms ab 2022 bis 2023 auf dem Programm.

Von den geschätzten 16,5 Millionen Euro Baukosten inklusive Planungskosten kommen knapp 11,4 Millionen Euro auf den Haushalt der Stadt zu. Bei sieben Vorhaben tragen die Anwohner die Kosten anteilig. Mehr als 5 Millionen Euro sollen sie zahlen. Für einen neuen Fußweg entlang des Leinekanals, der für 2021 geplant ist, hat die Verwaltung noch keine Details vorgelegt. Überhaupt, so Verwaltungssprecherin Stefanie Ahlborn, sei in dem Innenstadtbauprogramm "noch sehr viel Bewegung".

Das Innenstadtbauprogramm sei zwischen Verwaltung, den Göttinger Entsorgungsbetrieben und den Göttinger Verkehrsbetrieben (GöVB) abgestimmt, heißt es in der Verwaltungsvorlage. So könnten notwendige Baumaßnahmen an den Innenstadtstraßen gebündelt, eine kontinuierliche Aufwertung der Gestaltung fortgesetzt und die Einschränkungen für die GöVB minimiert werden. Dabei sollen die Bauarbeiten so gebündelt werden, dass Umleitungsverkehre möglich seien und die Erschließung der Innenstadt aufrecht erhalten werden kann.
 
Die zeitliche Reihenfolge sei abhängig von weiteren Faktoren: Dazu gehörten etwa die zeitlich befristete Umsetzung in Sanierungsgebieten (Sanierungsgebiet Südliche Innenstadt und Kunstquartier), die Umgestaltung öffentlicher Flächen in Zusammenhang mit öffentlichen und privaten Hochbauvorhaben (Stockleff-Mühle, Gothaer Haus, Hotel- und Sparkassenneubau am Groner Tor, Forum Wissen) oder die Bereitstellung der finanziellen Mittel in den jeweiligen Haushaltsjahren. Bislang sind sechs der 15 Maßnahmen auch in den Finanzplan eingestellt.

Die Sitzung des Bauausschusses beginnt am Donnerstag, 8. September, um 16.15 Uhr im Sitzungssaal 118 des Neuen Rathauses, Hiroshimaplatz 1-4. Weitere Themen der Sitzung sind unter anderem die Fortsetzung des Radschnellweges von Göttingen nach Rosdorf, die Erhaltung der Kleingartenkolonie Am Rohns und das geplante Parkhaus des Evangelischen Krankenhauses in Weende.

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