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Göttingen verliert Bahnhofmanager

Krusche geht in Ruhestand Göttingen verliert Bahnhofmanager

Das eigenständige Management für den Bahnhof Göttingen wird aufgelöst. Es soll offenbar noch in diesem Jahr mit dem Bahnhofsmanagement Braunschweig zusammengelegt werden.

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Die Verwaltung der Bahnhöfe solle „effektiver aufgestellt“ werden, so die Bahn.

Quelle: Archiv

Göttingen. Die Pressestelle der Deutschen Bahn AG bestätigt entsprechende „Überlegungen“. Die Verwaltung der Bahnhöfe solle „damit effektiver aufgestellt“ werden, erklärt Bahn-Sprecher Egbert Meyer-Lovis dazu.

Der langjährige Bahnhofsmanager Detlef Krusche geht zudem noch in diesem Jahr in den Vorruhestand. „Ab Februar“ werde er der Bahn nicht mehr zur Verfügung stehen, sagt Krusche, der für die DB Station&Service etwa 60 Bahnhöfe in Südniedersachsen betreut.

Dass es einen direkten Nachfolger für Krusche nicht mehr geben wird, ist für die Göttinger Initiative „Bahn für alle“ Anlass zur Kritik. Sie befürchtet durch die Zusammenlegung von Göttingen und Braunschweig „erhebliche Einbußen“, unter anderem in der Servicequalität.

„Bisher“, sagt „Bahn für alle“-Sprecher Peter Kasten, „können Probleme im Bahnhofsbereich sofort in einem persönlichen Kontakt behandelt werden. Umgekehrt gelangt Göttingen in einen viel größeren Bereich,  von Braunschweig weit entfernt.“

Dieser Nachteil könne sich auch dann weiter auswirken,wenn die geplanten umfangreichen Sanierungen der Bahnhöfe Adelebsen, Bodenfelde und Hedemünden ab 2017 begonnen werden. Das gelte auch für die späteren Reaktivierungen der Haltepunkte in Rosdorf und Obernjesa. Kasten: „Die politischen Gremien in Stadt und Landkreis müssen diesen Plan stoppen.“

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