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Göttingen will Groner Straße schon ab 2016 sanieren

Gegen Preisverfall und Leerstand Göttingen will Groner Straße schon ab 2016 sanieren

Die Verwaltung hat einen groben Zeitplan für die weitere Sanierung der Göttinger Innenstadt vorgelegt. Wie bereits von Stadtbaurat Thomas Dienberg im Januar angekündigt, schlägt die Verwaltung nun vor, ab 2016 mit der Erneuerung der Groner Straße weiterzumachen.

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Die vorgezogene Sanierung soll das Strukturproblem der Groner Straße lösen.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Nach Fertigstellung des Kornmarktes und der südlichen Weender Straße werde der Sanierungsbedarf in der südlichen Innenstadt, vor allem in der Groner Straße, immer deutlicher, heißt es in der Verwaltungsvorlage. Drohendem Leerstand, Investitionsstau und Mietpreisverfall soll mit der Sanierung entgegengewirkt werden. Als Vorbild für die Sanierung dient die Lange Geismarstraße. Silvia Binkenstein (SPD) hält die vorgezogene Sanierung der Groner Straße für „wichtig und richtig“.

Die Verwaltung hofft dafür auf Fördermittel, die ab 2016 fließen könnten. Planungen sollen schon in diesem Jahr beginnen. Die Planungskosten für die Bauausführung beziffert die Stadt mit 154 000 Euro. 55 000 Euro davon müssten von ihr allein getragen werden. Hans Otto Arnold (CDU) merkte an: „Nur mit neuen Straßenbelag wird man das Strukturproblem der Groner nicht lösen.“ Felicitas Oldenburg (FDP) forderte ein „intelligentes Konzept“ für die Straße.

Erst ab 2017 steht nun die Sanierung der nördlichen Weender Straße, der südlichen Jüdenstraße und der Kurzen Geismarstraße, der Groner-Tor-Straße, der Nikolaistraße und des Wochenmarktes an. Durch eine vorgezogene Sanierung der Groner Straße ist die eigentlich für dieses Jahr vorgesehene Sanierung der südlichen Jüdenstraße zurückgestellt worden. „Wir haben kein Geld für beide Maßnahmen“, sagte Dienberg. Zudem müsste für die „relativ kleine Maßnahme“ dennoch der Busring in dem Bereich gesperrt werden.

Einen entsprechenden Beschluss, Planungsmittel für die Groner Straße und Mittel für Planungen und Kanalsanierungen im Stumpfebiel (Gesamtkosten 370000 Euro) bereitzustellen, hat der Ausschuss vertagt. Die CDU/FDP-Gruppe hatte Beratungsbedarf angemeldet.

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