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„Göttingen zieht an“ lockt Heerscharen in die Innenstadt

„Eindeutig anderes Publikum als sonst“ „Göttingen zieht an“ lockt Heerscharen in die Innenstadt

Bei der von Pro-City organisierten Veranstaltung „Göttingen zieht an“ sind am Sonntag Heerscharen von Menschen durch die Göttinger Innenstadt gezogen. Sie haben die Flohmarktstände auf dem Wochenmarktplatz durchwühlt, Kunsthandwerk auf dem Marktplatz bestaunt, den Blumen- und Pflanzenmarkt auf der Weender Straße besucht und viele Geschäfte durchstöbert.

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Gelbe Entenkostüme begeistern die kleinen, gelbe Autos die erwachsenen Besucher in der Göttinger Innenstadt.

Quelle: Heller

Göttingen. Und zwar bei strahlendem Sonnenschein und milden Temperaturen – das Wetter war für einen verkaufsoffenen Sonntag zweifellos optimal.

Bereits um fünf Uhr morgens trafen die ersten Flohmarkt-Beschicker ein: „Man will schließlich den besten Platz haben“, sagt Roswitha Simiela aus Thüdinghausen bei Moringen, die neben dem  Restaurant „Zak“  stand und Porzellan auch Platten und Bettwäsche feilbot. Georg Siemer schlenderte über den Markt und verglich das Göttinger Angebot mit dem seiner Heimat Stuttgart: „Bei uns wäre die Ware ein wenig hochwertiger und teurer, hier ist sie etwas bunter und alternativer.“

„Männer riechen und kaufen dann, Frauen lassen sich erst genau erklären, wie das Produkt hergestellt wurde und welche Stoffe es enthält“, berichteten Stefanie Dietze und ihre Tochter Clara (15), die auf dem Kunsthandwerk-Markt selbstgemachte Seifen verkauften.

Buchhändlerin Lena Kripahle von „Vaternahm“ unterstrich unterdessen, dass sich der verkaufsoffene Sonntag für die Geschäfte lohnt: „er zieht Leute an, die sonst nicht so häufig in die Innenstadt kommen, wir haben heute eindeutig ein anderes Publikum als sonst.“ Nicht zum Einkaufen, sondern um die Dance Academy zu sehen, war Mailin von Pietrowski gekommen. Im Schlepptau hatte die 20-Jährige ihren Freund Ruben Schmidt (24), der jedoch nicht  die Hip-Hop-Darbietungen, sondern die „super Bratwurst“ am meisten genoss.    

Von Hauke Rudolph

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