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Göttingens Landrat Reuter besichtigt Gaußturm

Rutsch- und Kletterpark Gaußturmareal touristisch aufwerten Göttingens Landrat Reuter besichtigt Gaußturm

Dransfeld. Hoch hinaus ist es am Dienstag für Landrat Bernhard Reuter im Rahmen seiner Sommertour durch den Landkreis gegangen. In Dransfeld be-stieg er mit Stadtdirektor Marco Gerls und Samtgemeindebürgermeister Mathias Eilers den Gaußturm, zu dessen Füßen ein Rutsch- und Kletterpark geplant ist.

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Attraktive Aussicht vom Gaußturm: Landrat Reuter (vorn), Marco Gerls (l.) und Bernd Lesser (r.).

Quelle: Hinzmann

Ein privater Investor plant am Hohen Hagen einen Rutsch- und Kletterpark. Eilers hob die Bedeutung des Projektes für den Landkreis Göttingen und den Naturpark Münden hervor. Aktuell werde versucht, die Fläche aus dem Landschaftsschutzgebiet herauszunehmen.

Parallel dazu wurde bereits ein avifaunistisches Gutachten erstellt. Ein ebenfalls erforderliches Fledermausgutachten stehe kurz vor Abschluss, sagte Gerls und äußerte sich optimistisch, dass dieses positiv ausfallen werde.

Die Gutachten sollen unter anderem dazu dienen, dass die Samtgemeinde und die Stadt Dransfeld erfahren, ob rund um den Gaußturm überhaupt eine Entwicklung möglich ist, sagte Eilers. Davon hänge die Entwicklung am Hohen Hagen ab.

Von der Aussichtsplattform des seit längerem geschlossenen  Gaußturms ließ sich der Landrat zeigen, wo die drei Holztürme für den Rutsch- und Kletterpark errichtet würden. Gerls erläuterte die Pläne des Investors und wies darauf hin, dass Bebauungs- und Flächennutzungsplan noch geändert werden müssten.

Die Kosten für die „Schaffung der Planungsreife“ schätzt Gerls auf bis zu 50 000 Euro. Mit dem Investor müsse über einen städtebaulichen Vertrag verhandelt werden. Auch müssten mögliche Kosten für die Infrastruktur wie Parkplätze oder Toiletten ermittelt werden.

Einig waren sich Reuter, Eilers und Gerls darin, dass ein Rutsch- und Kletterpark das Areal beleben könnte. Dann ließe sich auch die Gastronomie am Gaußturm wiederbeleben. Seit Ende 2012 ist hier geschlossen. Bernd Lesser, Betreiber des Dransfelder Campingplatzes, wies auf die Bedeutung des Projektes aus touristischer Sicht hin.

„Warum sollen wir zum Hohen Hagen, wenn dort nicht einmal die Aussichtsplattform geöffnet ist“, gab Lesser Aussagen seiner Gäste wieder. Mit dem Rutsch- und Kletterpark hätte Dransfeld ein Alleinstellungsmerkmal. Laut Reuters könnte das Projekt „ein Bringer“ für die Attraktivität am Hohen Hagen sein.

Unter dem Schwerpunkt der „touristischen Inwertsetzung am Hohen Hagen“ empfahl er, EU-Fördermittel aus dem Leader-Projekt zu beantragen.

Göttingens Landrat Bernhard Reuter bestieg während seiner Sommertour in Dransfeld mit Stadtdirektor Marco Gerls und Samtgemeindebürgermeister Mathias Eilers den Gaußturm, zu dessen Füßen ein Rutsch- und Kletterpark geplant ist.

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