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Göttinger Autobahn-Konferenz in der Vorbereitung

Land hält Gefahrgut-Regelungen für ausreichend Göttinger Autobahn-Konferenz in der Vorbereitung

Bei der vom Landkreis Göttingen vorbereiteten Konferenz zur Situation auf der Autobahn 7 soll es in erster Linie um das Unfallgeschehen gehen. Dazu sollen genaue Zahlen ermittelt werden, teilt der Landkreis Göttingen mit.

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Quelle: Theodoro da Silva (Symbolbild)

Göttingen. weites Thema werden die bestehenden Umleitungsstrecken sein und die Situation auf diesen Strecken bei Sperrung der Autobahn. Außerdem könnten die Städte und Gemeinden ihre Anliegen deutlich machen, erklärt Landkreis-Sprecher Ulrich Lottmann. Ein weiteres Thema seien Optionen zur Verbesserung der Situation.

Teilnehmen werden neben dem Landkreis Göttingen und dem Niedersächsischen Verkehrsministerium die Polizeidirektion Göttingen Vertreter der Städte Göttingen und Hann. Münden sowie die Gemeinden Staufenberg, Friedland, Rosdorf und die Samtgemeinde Dransfeld als die von der Autobahn unmittelbar betroffenen Gemeinden. Wer konkret teilnimmt und welche Institutionen oder Abteilungen jeweils dabei sein werden, stehe noch nicht fest: „Die Planungen beginnen gerade erst.“

Gegebenenfalls würden auch noch weitere Behörden einbezogen. Es handele sich um eine reine Behördenkonferenz. Bürger seien nicht eingeladen. Die Konferenz soll nach Möglichkeit noch vor den Sommerferien stattfinden.

Die Lage auf der Autobahn 7 war auch Thema der Sitzung des Niedersächsischen Landtags am Mittwoch. Die Göttinger SPD-Landtagsabgeordneten Gabriele Andretta und Ronald Schminke die Landesregierung hatten mit Bezug auf den Gefahrgutunfall am 19. Dezember 2014 bei Mengershausen gefragt, ob sie die Regelungen für Gefahrgut in den bestehenden Gesetzen und Verordnungen für ausreichend halte. Die Antwort fiel denkbar knapp aus: „Ja“. Ebenso knapp die Antwort auf die Frage, ob die Landesregierung konkrete Maßnahmen ergreifen wolle: „Nein“.

Die Landesregierung merkt an, dass „aufgrund des enormen Transportaufkommens“ nicht alle gefährlichen Güter auf der Schiene oder per Schiff befördert werden könnten. Und: „Trotz umfangreicher Vorschriften und Intensivierung der Schulung werden sich Unfälle mit gefährlichen Gütern nicht ganz vermeiden lassen – es bleibt leider immer ein Restrisiko.“ Für diese Fälle seien von den Behörden umfangreiche Vorsorgemaßnahmen getroffen worden.“

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