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Göttinger BUND-Jugend sammelt Müll am Leineufer

Sieben Säcke und ein Fahrrad Göttinger BUND-Jugend sammelt Müll am Leineufer

Unter dem Motto "Manch große Gefahr ist klein. Plastikmüll gefährdet die Umwelt" haben am Sonnabend zwölf Jugendliche und junge Erwachsene am Leineufer Müll gesammelt. Die BUND Jugend Göttingen hatte die Aktion organisiert.

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Quelle: Hinzmann

Göttingen. "Die Leine ist Göttingens direkter Weg ins Meer", sagte Fiona Hielscher. Und Plastikmüll, der ins Meer gelange, die Vermüllung der Ozeane sei ein Riesenproblem. Daher hätten sie sich für die Leine als Sammelgebiet entschieden.

 

Ausgerüstet mit Handschuhen, Grillzangen, Greifern und Müllsäcken haben die jungen Umweltschützer zwei Stunden lang einen mehr als einen Kilometer langen Uferbereiche der Leine von der Otto-Frey-Brücke Richtung Norden und Süden abgesucht. Bereits nach knapp einer Viertelstunde hatten etwa Felix und Michel den ersten Müllsack gefüllt. Sieben prall gefüllte Müllsäcke waren am Ende das Ergebnis der Aktion. "Richtig viele Autoreifen haben wir gefunden", sagte Hielscher. Ein Kleiderbündel, ein Koffer und ein Fahrrad gehörten ebenso zu ihren Fundstücken wie ein Fass und Werbeplakate. Darüber hinaus landeten viele Flaschen, aus Kunststoff und aus Glas, Plastikverpackungen und Styropor in ihren Müllsäcken.

 

Am kommenden Sonnabend präsentieren die Sammler ihre Funde an einem Stand in der Innenstadt. Dabei wollen sie Hintergründe zu Müll, Plastik und der Verschmutzung der Meere geben.

 

Die Göttinger BUND Jugend trifft sich donnerstags um 19 Uhr im Büro des BUND im Göttinger Umwelt- und Naturschutzzentrum (GUNZ), Geiststraße 2. Die Jugend-Gruppe, so Hielscher, befinde sich derzeit im Wiederaufbau. Für künftige Aktionen sollen bei den nächsten Treffen Ideen gesammelt werden.

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