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Göttinger Berufsfeuerwehr: Spezialfahrzeug zur Waldbrandbekämpfung

Waldbrandkatastrophe in Lüneburger Heide Göttinger Berufsfeuerwehr: Spezialfahrzeug zur Waldbrandbekämpfung

In 40 Jahren hat sich viel getan: Anlässlich einer Ausstellung zur Waldbrandkatastrophe in der Lüneburger Heide im Jahr 1975 haben sich Vertreter der Göttinger Berufsfeuerwehr am Wochenende in Fallersleben bei Wolfsburg präsentiert. Mit ihrem Spezialfahrzeug informierten sie über das Thema Waldbrandbekämpfung.

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Göttingen. Im Jahr 1975 brannten zwischen dem 8. und 17. August fast 11 000 Hektar Waldfläche in der Lüneburger Heide und Umgebung nieder.

Bei dem Kampf gegen die Flammen starben damals fünf Feuerwehrleute aus Fallersleben und Hohenhameln. Die Ausstellung war auch ihnen gewidmet. In einem Raum mit verkohlten Bäumen konnten die Besucher die Zerstörung und den Geruch eines Waldbrandes nachvollziehen. Fotos und Werkzeuge aus der Zeit ergänzten die Ausstellung.

Die Vertreter der Berufsfeuerwehr Göttingen waren mit ihrem Unimog TLF 8W von Mercedes Benz angereist. „Die Fahrt war lang und anstrengend, aber für die Aufklärung haben wir das gern auf uns genommen“, erklärte Dietmar Gloth von der Göttinger Berufsfeuerwehr.

Das Fahrzeug aus dem Jahr 2012 ist speziell für die Waldbrandbekämpfung ausgestattet: Neben einem 2000 Liter fassenden Wassertank sind auch Sägen, Spaten, Atemschutzgeräte und Feuerlöscher an Bord. Zum Schutz der Reifen können diese mit Wasser berieselt werden. Es sei „toll, ein so modernes Fahrzeug zu haben“, sagte Gloth.

Seit der Katastrophe habe sich die Technik deutlich verbessert. Auch die Möglichkeiten zum Selbstschutz seien heute viel besser, erklärte er weiter. Häufig werde der Unimog auch ergänzend bei anderen Einsätzen genutzt. „Außerdem eignet er sich für Einsätze in unwegsamem Gelände, etwa für die Rettung verunglückter Forstarbeiter“, sagte Gloth. Dieses Jahr sei er bereits mehrfach im Einsatz gewesen.

Von Finn Lieske

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