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Göttinger Chor singt im Petersdom

Sechstägige Reise nach Rom Göttinger Chor singt im Petersdom

Auf seiner Chorfahrt in die ewige Stadt Rom war der Auftritt im Petersdom ein besonderes Erlebnis für den Göttinger ökumenischen Singkreis St Martin und Maria Frieden. Sowohl in der Basilika St. Paul vor den Mauern als auch im Petersdom und in weiteren Gotteshäusern konnte der Chor sein Können unter Beweis stellen.

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Der Göttinger Chor im Petersdom zu Rom

Quelle: r

Göttingen. „Zur Heilige Messe im Petersdom zu singen und am Hauptaltar mit den Pilgern aus aller Welt den Segen zu empfangen war für uns alle der Höhepunkt unsere Chorfahrt“, so der Chorleiter Dieter Wieprecht begeistert. Unter der strengen Aufsicht des „musikalischen Wächters des Vatikans“ eröffnete der Göttinger Chor im Petersdom die Messe, begleitete die Kommunion und beendete den Gottesdienst mit seinem Gesang am Hauptalter.

Die gut vierzig Sänger konnten auf ihrer sechstägigen Fahrt in Rom fünf Konzerte singen, beziehungsweise Gottesdienste musikalisch mitgestalten. Organisiert wurde die Konzertreise von Hannelore Habedank, einer Sängerin, die in Rom lebt. Gemeinsam mit dem Chorleiter Dieter Wieprecht und dem Organisten Joachim Tuschinsky waren unterschiedliche Programme zusammengestellt worden.

Erster Höhepunkt war ein Auftritt in der Bendiktinerabtei San Anselmo. Gounod, Rheinberger, Bruckner, Mendelsohn-Bartholdy, Grieg und Britten standen auf dem Programm. „Das Konzert war nur möglich geworden, da der Abbot Primare Dr. Notker Wolf uns die Tore zu diesem wunderbaren Ort mitten in Rom öffnen konnte“, so Habedank.

Nächster Höhepunkt: „Bereits beim Eintritt in eine der größten päpstlichen Basiliken der Welt, die Basilika St. Paul vor den Mauern, verschlug es uns den Atem“ war Chorleiter Wieprecht beeindruckt. Aber beim Veni Creator Spiritus war der Chor wieder voll konzentriert und eröffnete die Abendmesse vor vielen hundert Gläubigen. In der Messe war dann Flexibilität angesagt, denn eine vorherige Absprache war nicht möglich gewesen. „Der Kantor der Basilika leitete uns durch die Messe, die wir mit dem Kyrie und dem Sanctus mit Benediktus von Gounod begleiten durften. Mit dem Ave Marie Stella von Grieg beendete der Chor die Heilige Messe“, berichtet Wieprecht.

Eine Überraschung erwartete die Göttinger, als der deutsche Bischof in Rom, Franz-Peter Tebartz-van Elst, die Heilige Messe in der deutschen Kirche leitete. In der vollbesetzten Kirche begleitete der Chor die gesamte Messe. Der Kaplan der Kirche stellte das disziplinierte und zurückhaltende Auftreten des Chores heraus.

Neben den vielen Auftritten rundete ein kleines touristisches Programm den Besuch in der ewigen Stadt ab, so stand ein Stadtrundgang ebenso auf dem Programm wie der Besuch der Ruinen von Ostia und der Via Appia.

Der ökumenische Chor singt am Sonntag, 22. Mai, im der Friedländer Kirche St. Norbert. Die Heilige Messe beginnt um 10 Uhr und wird als Rundfunkgottesdienst bei NDR Info live übertragen . bb

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