Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Göttinger Eisenbahnfreunde veranstalten 49. Tauschbörse

Sammler-Schätze und Zubehör Göttinger Eisenbahnfreunde veranstalten 49. Tauschbörse

Viel zu tun haben zurzeit die Mitglieder der Eisenbahnfreunde Göttingen. Zweimal pro Woche wird am neuen Vereinsheim am Hagenweg gearbeitet, um das neue Vereinsdomizil für ihre Zwecke herzurichten.

Voriger Artikel
Wie die NSDAP-Kreisleitung Göttingen versuchte, eine „Volksgemeinschaft“ aufzubauen
Nächster Artikel
Baumfällarbeiten in Hann. Münden

Als zu gefährlich aus dem Sortiment genommen: Märklin-Starkstromlok der North-British-Railway aus den 20er-Jahren.

Quelle: Heller

Göttingen. Zurzeit laufen außerdem die Planungen für die neue Modellbahnanlage, die dort gebaut werden soll, berichtet Vereinsvorsitzender Hans-Jürgen Ohm. Ein eigens dafür gegründeter Ausschuss soll das Projekt koordinieren, denn die neue Anlage soll mit verschiedenen Systemen fahren. Und in Sachen Landschaftsbau wollen die Eisenbahnfreunde aus Göttingen und Umgebung natürlich auch die Region nachbilden.

Darüber hinaus stehen bei den Mitgliedern auch zwei wichtige Termine auf dem Kalender. Einer davon ist ein zweitägiges Seminar am kommenden Wochenende, bei dem gezeigt wird, wie sich eine Modelleisenbahn digital steuern lässt. Zum anderen ging an diesem Sonntag die 49. Tauschbörse in der BBS II über die Bühne. Diese ist gut angenommen worden, sagt Ohm.

Er schätzt, dass es gut 560 Besucher waren, die sich an den fast 90 Metern Verkaufsfläche nach Zügen oder Zubehör umgesehen haben. Einer von ihnen war Roland Miara aus Nörten-Hardenberg, der Stammgast bei den Tauschbörsen der Göttinger Eisenbahnfreunde ist. Er suchte einen speziellen Steuerwagen, kaufte am Ende aber „ein paar Modellhäuser“ für seine H-0-Märklin-Anlage. Angefangen habe seine Leidenschaft zur Modelleisenbahn schon, als sein Vater sich eine solche zugelegt habe. Seit 1991 sei er selbst aktiver Modelleisenbahner – „aber nur von November bis März“.

Ebenfalls seit seiner Kindheit beschäftigt sich Peter Morgenstern aus Göttingen mit dem Hobby. Er suchte am Sonntag Käufer für ganz besondere Schätze aus seiner Sammlung: einen Speisewagen aus den 20er-Jahren mit herausnehmbarer Innenausstattung oder eine Starkstromlok der North-British-Railway, ebenfalls aus den 20er-Jahren und aus dem Hause Märklin. Deren Produktion sei jedoch bald eingestellt worden, „weil das zu gefährlich war“, so Morgenstern.

Weitere Infos im Netz unter eisenbahnfreunde-goettingen.de

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

Vor 25 Jahren erhielt der Göttinger Wissenschaftler Erwin Neher den Nobelpreis