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Göttinger Entsorgungsbetriebe kalkulieren Winterdienst neu

Neue Gebührensätze entlasten Dorfbewohner Göttinger Entsorgungsbetriebe kalkulieren Winterdienst neu

Der milde Winter zum Jahreswechsel 2014/15 hat Folgen: Ab kommendem Jahr zahlen Göttinger Grundbesitzer und ihre Mieter deutlich weniger Geld für den winterlichen Räumdienst der Stadt. Davon profitieren alle Göttinger.

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Göttinger Entsorgungsbetriebe kalkulieren Winterdienst und Straßenreinigung nach mildem Winter neu

Quelle: Vetter

Göttingen. Im Gegenzug erhöhen die Entsorgungsbetriebe die Gebühren für die Straßenreinigung im Sommer. Davon bleiben die kleinen Dörfer aber verschont.

Für die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) ist es eigentlich nur eine interne Verschiebung. In ihrer Gebührenkalkulation zur Straßenreinigung mit Winterdienst und Sommerdienst rechnen sie geringere Ausgaben durch einen milden Vorwinter in dem einen Bereich und automatisch steigende Kosten im anderen auf. Die jeweiligen Kosten geben sie an die Gebührenzahler weiter.

Damit ist es auch für Grundeigentümer (und Mietern) in der Kernstadt ein Nullsummenspiel. „Sie zahlen unterm Strich nicht mehr“, so der kaufmännische Geschäftsführer der GEB, Dirk Brandenburg. Die Bürger in den kleinen Dörfern aber kommen besser Weg. Dort gibt es keinen Sommerdienst, sie fegen ihre Wege selbst.

Damit kommen sie um höhere Gebühren für diesen Bereich ab 2016 herum, zahlen künftig aber zugleich viel weniger für den Winterdienst. In der Reinigungsklasse D zum Beispiel nur noch 17 statt 25 Cent je Grundstücksmeter.

Unabhängig davon müssen die GEB künftig Winterdiensttouren auf Verbindungsstraßen zwischen Stadt und Dörfern mit der Stadt abrechnen – also indirekt allen Steuerzahlern aufdrücken. Sie dürfen diese Touren nicht mehr über Gebühren abgerechnet. Der Fachausschuss des Rates hat der neuen Satzung zugestimmt, abschließend entscheidet der Rat.

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