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Göttinger Entsorgungsbetriebe startbereit für Winterdienst

900 Tonnen Salz, dazu Sole Göttinger Entsorgungsbetriebe startbereit für Winterdienst

Noch ist es warm, aber der Winter kann kommen: Der Winterdienst sei startbereit, teilen die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) mit.

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Bei Schnee, Eis oder Reifglätte sind die Entsorgungsbetriebe der Stadt ab sofort einsatzbereit.

Quelle: GEB

Göttingen. „Wenn notwendig“, sagt GEB-SprecherinMaja Heindorf, „rücken die ersten Teams im Ernstfall bereits gegen 4 Uhr mit Schneeräum- und Streu­geräten aus.“

Weil nicht absehbar sei, wie viel Schnee und Eis der Winter bringen wird. sei wie für die vergangenen Jahre die ma­ximale Streusalzmenge von 900 Tonnen eingelagert worden. Bei Glätte salzen die GEB-Fahrzeuge mit Feuchtsalz oder Sole. Wenn Sole benötigt wird, könne die Lösung bei der Saline Luisenhall getankt werden.

60 000 Euro kostet das Wintersalz, dazu kommen noch etwa 18 000 Euro für Sole, sagt Heindorf. „Soweit nötig und möglich, werden die Straßen von Schnee befreit. Die Menge der Streumittel hängt vom Straßenzustand, der Außentemperatur und der Wetterlage ab.“

Vorrangigen Ziel sei die Aufrechterhaltung des Verkehrsflusses und der Verkehrssicherheit. Aber auch auf Fußgängerüberwegen auf öffentlichen Straßen, erklärt Heindorf weiter, sei die Stadt Göttingen in der Pflicht. Bei Schneefall räume die GEB, außerdem werde hier mit abstumpfenden Mitteln gestreut.

In der Vergangenheit gab es immer wieder Klagen aus einzelnen Stadtteilen oder Dörfern über nicht geräumte oder gestreute Straßen. Bei entsprechendem Wetter sei die GEB zwar mit allen verfügbaren der insgesamt 38 Mitarbeitern zur Stelle, sagt Einsatzleiter Wolfgang Lindner, aber: „Überall kön­nen wir natürlich nicht gleichzeitig sein.“

Auf den Gehwegen sind Anlieger selbst in der Pflicht. Jeder muss einen Weg von einen Meter Breite räumen und mit abstumpfenden Mitteln streuen. Salz ist nicht erlaubt.

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