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Göttinger Ex-Oberbürgermeister Wolfgang Meyer beim Ententreffen in Thorn

"Einfach ein Gag" Göttinger Ex-Oberbürgermeister Wolfgang Meyer beim Ententreffen in Thorn

„Ein unvergessliches Erlebnis“: Mit einer 30 Jahre alten Ente ist Göttingens ehemaliger Oberbürgemeister Wolfgang Meyer nach Thorn in Polen gefahren. In Göttingens Partnerstadt nahm er mit seiner Frau am internationalen Ententreffen teil. „Das war ein Späßchen“, sagt Meyer.

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Ex-OB Wolfgang Meyer (r.) mit seiner Ente in Thorn.

Quelle: EF

Göttingen/Thorn. Die Idee kam ihm bei seinem letzten Aufenthalt in Thorn, damals noch in seiner Funktion als Oberbürgermeister. Da erzählte ihm Thorns Stadtpräsident Michal Zaleski von dem Ententreffen – und Meyer war sofort begeistert. „Ich kaufe eine Ente und komme“, sagte er damals. Schließlich sei er früher „liebend gern Ente gefahren“. Drei hatte er schon besessen, für die Veranstaltung in Thorn kaufte er sich kurzerhand die vierte. „Eine Charleston-Ente, die hat eine ganz bestimmte Lackierung“, erklärt Meyer.

Mit der machte er sich zusammen mit seiner Frau in der vergangenen Woche auf den Weg nach Thorn - ohne Probleme. „Die Ente läuft wie eine Nähmaschine“, urteilt Meyer. Sie seien über Landstraßen gefahren, ganz gemütlich. „Das war einfach wunderbar, weite Strecken sind wir mit offenem Verdeck unterwegs gewesen.“

Das Ententreffen toppte dann aber alles. „2500 Enten aus aller Herren Länder, da war was los“, erzählt der Ex-OB. Die Veranstalter zählten 6000 Teilnehmer. Veranstaltungsort war ein Flughafengelände. „Es gab einen großen Campingplatz, eine Unterhaltungsmeile und Musik“, erzählt Meyer. Selbst Ersatzteile für jegliches Entenmodell gab es zu kaufen. „Am Ende gab es einen Korso mit 900 Fahrzeugen an der Weichsel“, sagt Meyer. Daran hätten seine Frau und er allerdings nicht teilgenommen. „Wir haben uns das Spektakel aber angeschaut. der Korso führte direkt an unserem Hotel vorbei, das war viel netter.“

Mehr als nett war dann auch noch das Wiedersehen mit Stadtpräsident Michal Zaleski. Schließlich hatte Meyer sein Versprechen eingelöst – und war mit seiner Ente nach Thorn gefahren. Da musste natürlich ein Beweisfoto gemacht werden.

Das nächste Ententreffen wird 2017 übrigens in Portugal ausgerichtet. Das sei aber „nicht ernsthaft“ eine Option, sagt Meyer. „Das mit Thorn war ja einfach ein Gag.“

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