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Göttinger Exil findet neue Räume im Iduna-Zentrum

Neueröffnung am 3. September Göttinger Exil findet neue Räume im Iduna-Zentrum

Mehr Musik, mehr Platz, mehr Kultur: Das Exil hat neue Räume gefunden. Der Live-Club zieht in das Göttinger Iduna-Zentrum um. Bereits am 3. September wird Neueröffnung gefeiert.

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 Das Exil, hier noch am alten Standort in der Prinzenstraße.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. „Das Exil hat ein neues Exil gefunden, und wir freuen uns sehr, die kulturelle Arbeit der vergangenen 13 Jahre nun an der Weender Landstraße 5 fortführen zu können“, sagte Bea Roth vom Exil am Freitag. „Authentisch, qualitativ hochwertig und vielseitig“ werde es dort ab dem 3. September weitergehen – „mit der gewohnten musikalischen Bandbreite“, die sich auch künftig „nicht nur bei den Dancefloors, sondern wie bisher in den Konzerten widerspiegeln“ werde.

Das Spektrum erweitern

„Rock und Pop, Indie und Alternative, Punk und Metal, Reggae und Ska oder Blues und Jazz. Abseits des Mainstreams gibt es wunderbare, handgemachte Musik, in der wir uns zu Hause fühlen und die bei uns über viele Jahre zu Hause war, egal ob im Nachwuchsbereich, bei lokalen, regionalen oder international etablierten Künstlern“, sagte Roth. Genau diese Tradition an neuer Stelle aufzugreifen und zu intensivieren, „ist unser erklärtes Ziel“, betonte Roth. „In unserem neuen Exil haben wir die Möglichkeit, das Spektrum zu erweitern: mehr Live, mehr Musik, mehr Raum, mehr Kultur.“ Aber, so Roth: Es werde keine großen Änderungen geben.  „Wir bleiben uns treu.“

Im Iduna-Zentrum bezieht das Exil die Räume, in denen bislang das Red Carpet residierte. Das wird an diesem Sonnabend zum letzten Mal öffnen, wie ein Verantwortlicher auf Anfrage bestätigte. Leider sei der Mietvertrag nach fünf Jahren nicht verlängert worden.

"Ganz klar eine Verbesserung"

Nun also hat das Exil den Zuschlag bekommen – und ebenfalls einen auf fünf Jahre angelegten Mietvertrag unterzeichnet, wie Roth erklärte. Mit dem Vermieter sei man sich relativ schnell einig geworden. „Wir hatten von Anfang an das Gefühl, dass der Vermieter genau uns wollte, und nicht jemand anderes“, sagte Roth.

Die neuen Räume seien „ganz klar eine Verbesserung“ im Vergleich zum jetzigen Standort. Rund 100 Quadratmeter mehr Platz stünden nun zur Verfügung. Daher werde man auf jeden Fall einen Raucherraum einrichten, erklärte Roth. Auch die Lage sei besser. Es gebe Parkplätze vor der Tür, die Außenwirkung sei am Eingang zur Innenstadt viel besser. „Vielleicht hat das den positiven Effekt, dass auch die Leute von der Uni mehr Notiz von uns nehmen als in der Stadt“, sagte Roth.

Das was wir am besten können

Zudem bekomme die komplette Meile rund um das Iduna-Zentrum derzeit eine völlig neue Ausrichtung. „Darüber freue ich mich extrem“, betonte Roth. Dass es wegen des benachbarten Alpenmax‘, das eine ganz andere Ausrichtung hat als das Exil, zu Problemen kommen könnte, glaube sie hingegen nicht.

Nach 13 Jahren verlässt das Exil damit seinen bisherigen Standort an der Prinzenstraße. Der Vermieter und Vertreter des Exils hatten sich dort nicht auf einen neuen Mietvertrag verständigen können, wie bereits zum Jahreswechsel bekannt geworden war. Aber Roth hatte schon damals bekräftigt, an anderer Stelle weitermachen zu wollen. Das ist nun gelungen. Und Roth hofft, dass es klappt: „Wir machen das, was wir am besten können. Wenn das nicht funktioniert, ist der Rock in Göttingen tot.“

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