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Göttinger Frauenhaus bietet Nachbetreuung

Ab sofort Göttinger Frauenhaus bietet Nachbetreuung

Das Göttinger Frauenhaus kann ab sofort eine intensive Nachbetreuung gewaltbetroffener Frauen anbieten. Die Hilfsinitiative Aktion Mensch wird das entsprechende Projekt des Frauenhauses in den kommenden drei Jahren unterstützen.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Das teilten Mitarbeiterinnen des Frauenhauses im städtischen Sozialausschuss am Dienstag mit. Ein solches Hilfsangebot, mit dem ehemalige Bewohnerinnen langfristig bei der eigenen Existenzsicherung unterstützt werden und mit dem auch der Gewaltkreislauf durchbrochen werden kann, sei zwar notwendig, habe aber bisher wegen fehlender Mittel nicht umgesetzt werden können. Damit könnten die Frauen nach ihrem Auszug aus dem Frauenhaus nun in „ihrer Verselbstständigung und der Regelung ihrer materiellen, sozialen, rechtlichen und beruflichen Situation unterstützt“ werden.

 
Seit 35 Jahren unterstützt das Frauenhaus Göttingen von Gewalt betroffene Frauen mit psychosozialer Beratung und vorübergehende Wohnmöglichkeiten. Bis zu zehn Frauen und ebenso viele Kinder können in dem Haus für jeweils maximal 16 Wochen unterkommen. Das Frauenhaus bietet darüberhinaus auch Hilfe bei der Suche nach einer regulären Wohnung.

 
Knapp 70 Prozent der hilfesuchenden Frauen haben einen Migrationshintergrund, erklärten die Frauenhaus-Mitarbeiterinnen im Ausschuss. Besonders schwierig werde es, wenn die betroffenen Frauen wegen ihres Aufenthaltsstatus‘ eine Wohnsitzauflage haben. Das führe zu Sicherheitsproblemen, wenn sie eine eigene Wohnung beziehen.

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