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Göttinger Gerichte planen eigene Kinderbetreuung mit Tagesmüttern

Kleinkinder ins Gericht Göttinger Gerichte planen eigene Kinderbetreuung mit Tagesmüttern

Um ihren Mitarbeitern das Leben leichter zu machen, planen die Göttinger Gerichte in ihrem Gebäude an der Godehardstraße eine Kinderbetreuungseinrichtung. Bereits im kommenden Sommer soll sie in Betrieb gehen.

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Um ihren Mitarbeitern das Leben leichter zu machen, planen die Göttinger Gerichte in ihrem Gebäude an der Godehardstraße eine Kinderbetreuungseinrichtung.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Das neue Angebot ab August 2016 soll allerdings kein regulärer Kindergarten werden, sondern Räume zur Betreuung durch Tagesmütter bereitstellen, sagt Landgerichtssprecher Michael Kalde.

Einen geeigneten Platz hat das Amtsgericht schon gefunden, erklärt Amtsgerichtsdirektor Dietmar Brosche: die frühere Hausmeisterwohnung im Amtsgericht. Auch eine Küche sei vorgesehen. Bisher sei das Projekt allerdings nur „in Einzelgesprächen“ erörtert worden. Im Januar sollen die Pläne mit allen Beteiligten besprochen werden.

Gedacht ist die Einrichtung für Kleinkinder im Alter von unter drei Jahren – also vor dem Kindergartenalter. Nutzen können die von Amts- und Landgericht geplante Betreuung die Mitarbeiter aller Gerichte – Amtsgericht, Landgericht, Arbeitsgericht und Verwaltungsgericht, dazu diejenigen der Staatsanwaltschaft.

Das Interesse in der Mitarbeiterschaft sei groß, erklärt Landgerichtssprecher Kalde. Um die 20 Eltern hätten bei einer Umfrage bekundet, ihre Kinder in der neuen Betreuungseinrichtung unterbringen zu wollen. Platz gibt es in der ersten Ausbaustufe allerdings nur für acht Kinder.

Die Betreuungsverträge werden direkt zwischen den Eltern und der Tagesmutter geschlossen, erläutert Kalde. In die zurzeit laufende Abstimmung ist neben dem staatlichen Baumanagement auch die Stadt Göttingen eingebunden. „Wir“, sagt Verwaltungssprecher Detlef Johannson, „stehen dem Projekt auch positiv gegenüber.“ Bislang liege allerdings noch kein Antrag auf Investitionshilfe, der über die Verwaltung zu stellen wäre, vor.

Über die Zuschüsse, erklärt Amtsgerichtsdirektor Brosche, herrsche allerdings bereits weitgehend Klarheit: bis 4000 Euro pro Platz. Und die Umbaupläne der ehemaligen Hausmeisterwohnung seien ebenfalls so gut wie fertig.

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