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Göttinger Grüne gegen Harzring

Kreistag Göttinger Grüne gegen Harzring

Die Fraktion der Grünen im Göttinger Kreistag hat ihre Ablehnung des sogenannten Harzrings bekräftigt. Anders als die Befürworter behaupteten, gehe es dabei nicht um die Belebung für Tourismus und Wirtschaft im und um den Harz, sondern um den Bau von Abkürzungen für Lkw und Fernverkehr.

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Der Göttinger Kreistag.

Quelle: Archiv

Göttingen. In einer „Länderübergreifenden Erklärung zum vierspurigen Harzring“ fordern Städte, Gemeinden und Landkreise, das bestehenden Straßennetz rund um den Harz durchgängig vierspurig auszubauen, „um auf eine zwingend notwendige automobile Erschließung“ hinzuwirken. Eine entsprechende Resolution hatte der Göttinger Kreistag in der vergangenen Woche beschlossen.

„Da sich positive Auswirkungen von Autobahnen auf die Wirtschaft in entlegenen Gebieten nicht belegen lassen und das Argument der Belebung des Tourismus in einem Naturpark durch die Einkesselung mit Autobahnen schlicht absurd ist“, erklärt Grünen-Fraktionschef Martin Worbes, „versucht man durch überzogene Prognosen zum Verkehrsaufkommen die Ausbaupläne zu rechtfertigen.“

Diese Methode habe Tradition, meint Worbes: „So liegt der tatsächliche Verkehr auf der A 38 bei nur 39 Prozent der Vorhersagen.“ Es sei „wesentlich sinnvoller mehr Geld und Verstand in die Entwicklung tragfähiger alternativer Verkehrskonzepte zu investieren“.   

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Von Redakteur Matthias Heinzel

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