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Göttinger Grüne zeigen Verständnis für Besetzung des DGB-Hauses

"Wohnraum immer knapper" Göttinger Grüne zeigen Verständnis für Besetzung des DGB-Hauses

Die Ratsfraktion der Grünen hat Verständnis für die Besetzung des ehemaligen DGB-Hauses geäußert. Die Motive für die Besetzung seien "absolut nachvollziehbar", heißt es in einer entsprechenden Mitteilung.

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Die Ratsfraktion der Grünen hat Verständnis für die Besetzung des ehemaligen DGB-Hauses geäußert. Die Motive für die Besetzung seien "absolut nachvollziehbar", heißt es in einer entsprechenden Mitteilung.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. „Es ist nicht akzeptabel, wenn wohngeeignete Gebäude dauerhaft leer stehen, während immer mehr Menschen nicht wissen, wo sie im Winter ein Dach über dem Kopf finden, weil Wohnraum immer knapper wird“, erklärt Ernst Gottwald, Mitglied der Fraktion im Sozialausschuss der Stadt.

„Ich hoffe, dass die Besetzer mit der Vermieterin eine einvernehmliche Lösung finden, damit das Gebäude bald wieder für Vermietungen zur Verfügung steht. Um ein symbolisches Zeichen zu setzen, ist dieses Objekt natürlich denkbar gut gewählt.“

Auch die Grünen beobachteten die Leerstände mit Sorge, Ungeduld und teilweise auch mit Ärger und hätten auf ihre Weise die Initiative ergriffen, heißt es weiter.  Die Situation auf dem Göttinger Wohnungsmarkt entwickele sich "nicht erst seit dem sprunghaften Anstieg der Flüchtlingszahlen zunehmend angespannt".

Neben den Geflüchteten falle es auch Menschen mit begrenzten finanziellen Möglichkeiten, Alleinerziehenden und Studierenden immer schwerer, passenden und bezahlbaren Wohnraum zu finden. Mit der Planung tausender Wohnungen im neuen Flächennutzungsplan, der Einrichtung von Sammelunterkünften von Flüchtlingen und der Bereitstellung von Turnhallen als Notunterkünfte versuche die Stadt, dieser Entwicklung entgegenzusteuern, so die Grünen.

"Es führt aber kein Weg daran vorbei, dass auch der bestehende Wohnraum so gut es geht, verfügbar gemacht werden muss."

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