Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
SPD will im Süden neue Gärten erschließen

Göttinger Grüngürtel SPD will im Süden neue Gärten erschließen

Mit neuen Schrebergärten, Gartenland und öffentlichen Äckern will die Göttinger SPD den südlichen Stadtrand erschließen. Ihr jüngster Antrag geht damit über die Kampagne der Grünen für einen Göttinger Grüngürtel hinaus.

Voriger Artikel
Erneut Verbindungsstudent angegriffen
Nächster Artikel
Inklusives Theaterfestival in Göttingen

Die SPF will im Süden Göttingens neue Gärten erschließen.

Quelle: Hinzmann/Archiv

Göttingen. "Es geht um zusätzliche Gartenflächen", erklärte Ratsherr Tom Wedrins zu dem Antrag, den seine Partei in die nächste Ratssitzung einbringen will. Keinesfalls wolle die SPD im Gegenzug bestehende Schrebergärten in städtischen Wohnbereichen aufgeben, um sie als Bauland zu nutzen. Im Gegenteil: "Neue Wohnbebauung hat oberste Priorität – gerade südlich des Kiessee-Carrés.". Unabhängig von einer vorherrschenden Wohnungsknappheit steige aber auch die Nachfrage nach Gartenland. Neue Flächen dafür böten sich jetzt an, weil die Stadt bereits über einen "Grüngürtel Göttinger Süden" mit den Schwerpunkten Naherholung, Sport und Naturgenuss diskutiert – als Reaktion auf einen zunächst geplanten Golfplatz bei Geismar. Die Verwaltung habe bereits den Auftrag vom Rat, eine entsprechende Landschaftsplanung zu erarbeiten, in die Gartenflächen mit aufgenommen werden sollten.

Zugleich gibt es von den Grünen im Rat eine gerade gestartete Kampagne für einen städtischen Grüngürtel im Süden der Stadt. Sie wollen dabei aber bestehende Strukturen weitgehend erhalten und durch bessere Wege erschließen. Zugleich sollen Gewässerbereiche und ausgewählte Flächen ökologisch aufgewertet werden.

Die SPD verstehe ihre vorgeschlagenen Gartenflächen als Entwicklungsraum, den sich die Bürger nach und nach erschließen sollen, so Wedrins. Denkbar seien alle Formen bewirtschafteter Gärten - wünschenswert wären an erster Stelle Gemeinschaftsgärten. Ähnliche Projekte am Rand dicht besiedelter Wohngebiete im Norden der Stadt seien zu einem späteren Zeitpunkt nicht ausgeschlossen. Der Rat tagt am Freitag, 17. Juni, ab 16 Uhr im Neuen Rathaus. us

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Der Wochenrückblick vom 26. November bis 2. Dezember 2016