Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Göttinger Herkules-Markt ist Geschichte

Nur noch Überreste Göttinger Herkules-Markt ist Geschichte

Der im Januar 2010 geschlossene Herkules-Markt an der Kasseler Landstraße ist mittlerweile komplett abgerissen, allerdings befindet er sich gewissermaßen immer noch an alter Stelle. Aber eben nicht mehr in Form von Mauern, Wänden und Dach, sondern von Schutt.

Voriger Artikel
Erste Osterwerkstatt für ausländische Schüler in Göttingen
Nächster Artikel
Schikane gegen „Pflegen mit Herz“ in Adelebsen

Großbaustelle an der Kasseler Landstraße: Vom Supermarkt-Komplex ist nicht mehr viel zu sehen.

Quelle: Meder

Göttingen.  Bauarbeiter sind derzeit dabei, das Abbruchmaterial mit einem Betonbrecher zu zerkleinern, und so türmen sich auf dem Gelände riesige Halden auf, in die Bagger immer wieder mit ihren Schaufeln hineingreifen, um das Material anschließend auf die Auffüllflächen zu schütten.   

„Wir kommen gut voran“, sagt ein Edeka-Vertreter. Die Arbeiten am Rohbau haben begonnen, eine ganze Reihe von mächtigen Betonstützen und Wänden steht bereits. Zwar seien die Wetterverhältnisse nicht optimal – das wären sie bei 15 Grad –, „aber sie halten uns auch nicht auf“, sagt ein Polier. „Wir können zügig arbeiten.“

Rund 25 Männer sind derzeit auf der Baustelle tätig, arbeiten rund zehn Stunden am Tag. Was große Maschinen angeht, so kommen neben Betonbrecher und Bagger auch ein Mobilkran sowie ein Turmdrehkran zum Einsatz. Viele Leute, die zu Fuß oder mit dem Rad in der Straße „In der Krümme“ oder auf dem Salinenweg unterwegs sind, bleiben stehen und schauen sich durch den Bauzaun die Bauarbeiten an.

Sie sind aber nicht die einzigen, die einen Blick auf die Baustelle richten. Auf dem ehemaligen EAM-Hochhaus nebenan ist eine Kamera installiert, welche die Fortschritte dokumentiert und die Baumaschinen während der Nacht überwacht.

Von Hauke Rudolph

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Der Wochenrückblick vom 26. November bis 2. Dezember 2016