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Göttinger Heroin-Dealer sind einschlägig vorbestraft

Polizei Göttinger Heroin-Dealer sind einschlägig vorbestraft

Die beiden mutmaßlichen Heroin-Dealer, die am Sonntagabend von einem mobilen Einsatzkommando der Polizei in Göttingen festgenommen wurden, sind bereits einschlägig vorbestraft. Das hat am Mittwoch ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Göttingen bestätigt.

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Quelle: dpa/Symbolbild

Göttingen. Beide Männer – ein 49-jähriger Mann aus Osterode und dessen 41-jähriger Neffe aus Göttingen – mussten sich vor zehn Jahren in einem Verfahren wegen bandenmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln vor dem Landgericht Göttingen verantworten. Hauptangeklagter in dem Verfahren war der Vater des 41-Jährigen gewesen. Die insgesamt fünf Angeklagten hatten Drogenabhängige in Göttingen, Northeim, Einbeck und Bad Lauterberg mit großen Mengen Heroin versorgt.
Damals hatten die Fahnder sechs Kilo Heroin, 35 000 Euro und acht Pkw mit einem Gesamtwert von 100 000 Euro sichergestellt. Am Ende des Prozesses verurteilte das Landgericht den heute 49-Jährigen zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren, sein 41-jähriger Neffe erhielt eine Bewährungsstrafe von eineinhalb Jahren. Der Vater des 41-Jährigen musste für sechs Jahre in Haft. Alle Angeklagten hatten ein Geständnis abgelegt, einige bezeichneten ihre Verwicklung in den Heroinhandel als größten Fehler ihres Lebens.

Offenbar hielt dies Onkel und Neffe jedoch nicht davon ab, diesen Fehler zu wiederholen. Die Polizei hatte die beiden Männer gestoppt, als diese am Sonntagabend von einer Beschaffungsfahrt nach Holland zurückkehrten. In ihrem Pkw entdeckten die Fahnder 300 Gramm hochprozentiges Heroin mit einem Marktwert von 25 000 Euro sowie 1,5 Kilogramm Streckmittel. Trotz der einschlägigen Vorstrafen beantragte die Staatsanwaltschaft keinen Haftbefehl. Es hätten keine Haftgründe vorgelegen, sagte ein Sprecher. nie

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