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Göttinger Hilfsaktion für die Ukraine

Katholiken sammeln Sachspenden Göttinger Hilfsaktion für die Ukraine

„Wir haben lange auf eine Beilegung des Konflikts zwischen der Ukraine und Russlang gehofft, aber es wird immer schlimmer“, sagt Kvitoslava Hampe von der ukrainisch griechisch-katholischen Gemeinde in Göttingen. Die 30 Christen rufen nun zu einer Hilfsaktion auf.

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Kvitoslava Hampe

Quelle: Pförtner

Göttingen.  Bis zum 12. März sammeln sie immer donnerstags zwischen 15 und 18 Uhr im Göttinger Pfarrheim von Maria Frieden, Sandersbeek 1, unter anderem Kleidung, Decken, Medikamente und Rollstühle. Am 14. März bringen Laster von Hannover aus die Spenden ins ukrainische Lemberg. Dort verteilt es die Kirche an Menschen, die aus dem Kriegsgebiet im Osten geflohen sind.

„Viele Flüchtlinge leben derzeit bei Minustemperaturen in Zelten“, weiß Hampe. Es fehle ihnen an den nötigsten Dingen. Die Versorgung mit Wasser und Strom sei schwierig. Die Menschen erkrankten. Mütter hätten ihre Söhne verloren, junge Frauen ihre Ehemänner, Kinder ihre Väter.

Das Leid der Flüchtlinge sei groß. Groß sei aber auch die Hilfsbereitschaft der Deutschen. Hampe: „Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderats, Jürgen Bömeke, hat sofort alles für die Annahme der Spenden in die Wege geleitet.“

Die ukrainische Gemeinde feiert seit mehr als zehn Jahren ihre Gottesdienste, die dem griechisch-byzantinischen Ritus folgen, in der Kirche Maria Frieden. Sie wird von einem Pfarrer aus Hannover betreut.

Von Michael Caspar

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