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Göttinger Hospiz plant Umzug

Ankündigung beim Sommerfest Göttinger Hospiz plant Umzug

Das Göttinger Hospiz an der Lutter, in dem todkranke Menschen bis zum Lebensende begleitet werden, will umziehen. Der Umzug sei für Ende 2017 geplant, sagte Hospiz-Vorstand Beatrix Haan beim Sommerfest der Einrichtung.

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Das Sommerfest im Hospiz an der Lutter

Quelle: Heller

Weende. Derzeit befindet sich das Hospiz in einem Haus auf dem Gelände des Evangelischen Krankenhauses Göttingen-Weende. Von dort soll es laut Haan in das Krankenhaus Neu-Mariahilf an der Humboldtallee ziehen, das 2014 vom Evangelischen Krankenhaus gekauft worden war.

Mit dem Umzug solle auch die Bettenzahl von sieben auf zehn erhöht werden. Man werde Weende „mit weinenden Augen“ verlassen, aber aufgrund der räumlichen Situation seien Veränderungen unumgänglich, sagte Haan. Das jetzige Hospiz-Gebäude werde wahrscheinlich abgerissen, um Platz für einen Neubau zu schaffen. Mit dem Evangelischen Krankenhaus gebe es eine gute Zusammenarbeit, betonte Haan.

Das Sommerfest wurde im Hospizgarten unter anderem mit Musik und Tanzvorführungen gefeiert. Es gehe bei dem Fest auch darum, die Bedeutung des Hospizes zu zeigen, sagte die Leiterin des stationären Hospizes, Regina Bauer. Daneben gibt es noch das ambulante Hospiz. Damit ist gemeint, dass Ehrenamtliche schwerkranke Menschen zu Hause begleiten und so auch die Angehörigen entlasten.  Manuela Brandt-Durlach, die Leiterin des ambulanten Hospizes, dankte allen Ehrenamtlichen, „ohne die das Sommerfest und die Hospizarbeit nicht denkbar wären“. Im kommenden Jahr wird das ambulante Hospiz 25 Jahre und das stationäre Hospiz 20 Jahre alt.

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