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Göttinger Hotels öffnen ihre Türen

125 Jahre Göttingen Tourismus Göttinger Hotels öffnen ihre Türen

„Willkommen im Hotel“ hieß es am Sonntag in acht Göttinger Hotelbetrieben. Der Verein Göttingen Tourismus feiert in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen. Grund genug, den Göttinger Bürgern einmal zu zeigen, was sich hinter den Hotelpforten verbirgt.

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Acht Hotels öffnen ihre Türen: Die Geschichte des „Stadt Hannover“ geht bis ins Jahr 1853 zurück.

Quelle: PH

Göttingen. Bei Führungen durch Zimmer und Tagungsräume hatten die Besucher die Chance, auch mal einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, für jüngere Hotel-Fans gab es Kinderschminken oder sogar eine Hüpfburg.

 
So ein Hotel hat ja immer auch etwas Geheimnisvolles, der Berufsstand des Hoteliers gilt als verschwiegen. Aber 125 Jahre Göttingen Tourismus sind doch eigentlich ein guter Anlass, mal einige Anekdoten loszuwerden: Welcher Politiker hat nachts an der Hotelbar mal einen über den Durst getrunken, welcher Musiker hat schon in bester Rockstar-Tradition Hotelzimmer verwüstet? „Das können wir leider nicht verraten“, erzählt Jana John vom Freizeit In mit einem wissenden Lächeln. „Aber hier kriegt man so viel mit, wir könnten Bücher schreiben.“ Und wer könne schon von sich behaupten, zu wissen, wie Rapper Cro ohne seine Panda-Maske aussieht? John kann. Aber natürlich besteht der Hotel-Alltag nicht nur aus solchen Geschichten. Knapp 78 000 Gäste beherbergt das Freizeit In jährlich und ist damit eins der größten Göttinger Hotels.

 

Foto: Heller

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Beschaulicher geht es da schon im Hotel Beckmann in Nikolausberg zu – etwa 12 000 Gäste finden im Jahr den Weg zu dem Familienbetrieb. „Bei uns geht es sehr international zu“, erklärt Chef Dirk Beckmann, der den Betrieb im Jahr 1991 von seinen Eltern übernommen hat. Der Nord-Campus liege in unmittelbarer Nähe, das sorge natürlich dafür, dass Wissenschaftler aus aller Welt in dem Hotel, dass 1956 eröffnet hat, zu Gast sind.

 
Traditionell geht es auch im Hotel Stadt Hannover in der Innenstadt zu. Seit 1853 fungiert die alte Stadtvilla als Hotel, berichtet Matthias Förster-Netke. Für den Chef, der schon zu seiner Studentenzeit in den 70er-Jahren als Nachtportier angefangen hat, ist das Besondere, dass jedes Zimmer anders ist. „In modernen Hotels gibt es so was gar nicht.“

Viel zu tun hatte am Sonntag auch Busfahrer Sascha Zajaczkowski. Er sorgte stilecht im roten London-Bus der Göttinger Verkehrsbetriebe dafür, dass die Göttinger Hotels etwas näher zusammenrücken – mit einem Shuttle-Service für die Besucher.

Von Benjamin Köster

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