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Göttinger Initiative an Schutz-Projekt für behinderte Jugendliche beteiligt

Neues Modellvorhaben Göttinger Initiative an Schutz-Projekt für behinderte Jugendliche beteiligt

Die Bundesregierung bringt ein neues Modellvorhaben zum Schutz von Jugendlichen mit Behinderungen vor sexualisierter Gewalt auf den Weg. Zehn Fachstellen werden bis 2018 Schulungen, Beratung und Präventionskurse für Einrichtungen der Behinderten- und Jugendhilfe anbieten.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Dies teilte Maren Kolshorn vom Göttinger Verein Frauen-Notruf am Mittwoch gegenüber dem Evangelischen Pressedienst (epd) mit. Das Beratungszentrum in der Universitätsstadt ist eine der geförderten Einrichtungen.

 

Das Programm "Beraten und Stärken" (BeSt) solle Kinder und Jugendliche mit Behinderungen nachhaltig vor sexualisierten Übergriffen schützen, sagte Kolshorn. Zunächst erhielten Mitarbeitende und Leitungen der beteiligten Einrichtungen Fortbildungen zu Themen wie Prävention, Krisenintervention und Trauma-Pädagogik. Außerdem würden sie darin geschult, später selbst Weiterbildungen anzubieten.

 

Der Göttinger Frauen-Notruf war bereits von 2010 bis 2014 an einer Vorläufer-Initiative beteiligt. Die daran teilnehmenden Institutionen aus der Jugendhilfe hätten enorm von den Angeboten profitiert und seien "zu sicheren Orten geworden", sagte Kolshorn. Die Mitarbeiter, die sich zuvor häufig von dem Thema sexualisierte Gewalt überfordert gefühlt hätten, seien durch die Schulungen "handlungssicherer" geworden. epd

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