Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Göttinger Innospatz geht an Nürnberger Spielwarenmesse

Spieleautorentreffen Göttinger Innospatz geht an Nürnberger Spielwarenmesse

Die Auszeichnung Innospatz ist in diesem Jahr der Nürnberger Spielwarenmesse verleihen worden. Den Preis vergibt die Stadt Göttingen jährlich während des Spieleautorentreffens an besonders innovative Leistungen im Spielebereich.  Kyra Mende, Pressesprecherin der Messe Nürnberg, hat den Preis am Sonnabend Mittag im großen Saal der Stadthalle entgegen genommen.

Voriger Artikel
Zusammenstoß auf der K 342 bei Adelebsen
Nächster Artikel
200 Besucher bei 2. Göttinger Kindermusikfestival

Bürgermeisterin Helmi Bebehani (SPD, links) übergibt den Innospatz an Kyra Mende, Pressesprecherin der Nürnberger Spielwarenmesse.

Quelle: Vetter

Göttingen. „Ideell handelt es sich bei dem Innospatz um die wichtigste Auszeichnung für Spieleautoren und Institutionen rund um das Spiel,“, so die Pressestelle der Stadt. Materiell ist damit ein Preisgeld in Höhe  von 1000 Euro verbunden.  Der Preisträger dieses Jahres ist die Nürnberger Spielwarenmesse, weil dort die Ergebnisse des Autorentreffens in Göttingen Jahr für Jahr erfolgreich präsentiert werden.

 

Das Spielautorenteffen läuft am Sonnabend, 6.  und Sonntag, 7. Juni, in der Göttinger Statdhalle. Am Sonntag gibt es dort von 10 bis 14 Uhr die Möglichkeit, neue Spiele zu testen . Unter den vielen Neuheiten sind Familienspiele wie das kooperative Spiel „Alarm im Tierspital“, das Daniel Fehr und Monika Wilhelm aus der Schweiz entwickelt haben.  Bei Markus von der Heyde aus Weimar geht es um neu entdeckte Schürfgebiete in Alaska. In seinem Versteigerungsspiel „Claim“ treten zwei bis vier Goldschürfer ab acht Jahren gegeneinander an.  Als etwas anspruchsvolleres Familienspiel gilt „Die Panzerknacker“ , die sich auf Juwelierläden spezialisiert haben. Sven Groh aus dem ostfriesischen Moormerland hat sich das Ganze als taktisches Reaktionsspiel ausgedacht. Eine witzige Kinderspielidee hat Thea Reutel aus Bad Sooden-Allendorf entwickelt. Sie bringt Faultiere auf Trab und lässt sie in ihrem dreidimensionalen Spiel „Sloth Motion“ auf Bäume klettern. Die Heidelbergerin Anna Oppolzer schickt Staubteufel in dem lustigen Kartenspiel „Abstauber“ los. Die klassische Memo-Idee verknüpft der Hannoveraner Jens Busse mit Würfeln und macht daraus ein ansprechendes „Memory Würfeln“. Eher komplex geht es bei den Spielen von Sophia Wagner aus Potsdam zu. In ihrem „Apocalypse Daemonicus“ kämpfen Magier gegen Dämonen. Das Ganze geschieht in einer drehbaren Ringarena, die dynamische Kämpfe zulässt. Wer es noch anspruchsvoller mag, sollte sich die Ideen des Berliner Autors  Pablo Vitalis Hildebrandt anschauen. Sein Spielentwurf „Imion’s Conspiracies“ ist ein mindestens zweistündiges Epos um Geheimorganisationen und Herrscherrollen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Schauspieler-Casting im Göttinger „Kauf Park“