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Göttinger Jugendliche unterstützen Projekt in Simbabwe

Schüler als Straßenkinder unterwegs Göttinger Jugendliche unterstützen Projekt in Simbabwe

„Wenn Viele wenig machen, dann hilft das insgesamt viel“, sagt Tillman Gerges (14) und sein Freund Henri Pelkar (13) stimmt ihm zu.

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Lena und Jil (v.l.) putzen Schuhe für einen guten Zweck.

Quelle: Heller

Göttingen. Mit ihrem Kurs Unesco am Hainberg-Gymnasiums (HG) nahmen am Freitag 15 Göttinger Schüler aus dem 8. Jahrgang an der bundesweiten Aktion „Sichtwechsel – Straßenkind für einen Tag“ der Kinderrechtsorganisation terre des hommes (tdh) teil. Sie unterstütz das diesjährige Projekt „Thuthuka“ (übersetzt „Steh auf“), ein Kinderzentrum in Simbabwe. Es ermöglicht Straßenkindern eine handwerkliche Ausbildung.

Um Spenden zu sammeln, verkauften die Schüler aus Bauchläden Selbstgebasteltes, an einem Informationsstand Kuchen und putzten Schuhe. Typische Arbeiten von Straßenkindern. Um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, hatten sie sich Müllsäcke angezogen und mit brauner Schminke das Gesicht beschmiert.

Anne Weiß, Lehrerin und Unesco-Koordinatorin sagt, vor allem Informationen an die Menschen zu bringen, die Schüler zu solidarisieren und sich einzufühlen zu lassen, sei Sinn der Aktion. Jil Grunwald (13) und Lena Klabunde (14) können sich gut in die Rolle der Straßenkinder einfühlen: „Viele sagen, sie hätten keine Zeit oder ignorieren uns. Teilweise schauen abfällig.“

Unterstützt wurden die Schüler von Nico Bauckholt (20) und Florian Pertsch (21)von der Göttinger Band Flooot. „Es ist sehr wichtig, darauf aufmerksam zu machen. Toll das die Schüler sich dazu bereit erklären, das in der Kälte zu machen“, sagt Florian. Am Ende der Aktion konnten die Schüler 522,17 Euro sammeln.

Von Pia Goy

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