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Göttinger Junglandwirt erhält CeresAward

Preis für pfluglosen Ackerbau Göttinger Junglandwirt erhält CeresAward

Der Göttinger Landwirt Maximilian Henne ist zu einem von zehn Landwirten des Jahres gekürt worden. Der „CeresAward“ des DLZ-Agrarmagazins wird erstmals während einer Gala – die Nacht der Landwirtschaft – am 15. Oktober in Berlin übergeben. Der Deutsche Landwirtschaftsverlag will mit dem Preis erfolgreiche Persönlichkeiten und Projekte im Bereich der Landwirtschaft ehren.

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Preisträger Maximilian Henne.

Quelle: Phillip Ledényi dlz agrarmagazin

Göttingen. Der 25-jährige Agrarwissenschaftler hat auf dem Hof der Familie Grimme in Güntersen laut Agrarmagazin eine „Revolution angezettelt“. Sein Thema im Hörsaal wie in der Praxis ist konservierender Ackerbau mit Direktsaat und Zwischenfrüchten. Rund 50 Hektar Löss- und Tonböden, teils in Hanglage, bewirtschaftet Henne seit 2010 pfluglos.

Zuvor stellte der Junglandwirt die Fruchtfolge um und integrierte Bohnen. Nebenerwerbslandwirt Hartwig Grimme weiß die Fähigkeiten seines wahrscheinlichen Hofnachfolgers zu schätzen, dem er anfangs das Schlepper fahren beibrachte. Henne steht deshalb in der Kategorie Ackerbauer im Finale des CeresAward.

Der Preis, benannt nach der römischen Göttin Ceres, zeichnet Landwirte aus dem deutschsprachigen Raum aus, die als Unternehmer erfolgreich sind und Verantwortung für Mitmensch, Natur und Tier wahrnehmen. Er wird 2014 zum ersten Mal verliehen. Geehrt werden Landwirte in Kategorien von A wie Ackerbauer über B wie Biolandwirt bis U wie Unternehmerin.

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