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Kreisbrandmeister gehen vorzeitig

Göttingen Kreisbrandmeister gehen vorzeitig

Die Spitze der Göttinger Kreisfeuerwehr tritt zurück. Sowohl Kreisbrandmeister Karl-Heinz Niesen als auch sein Stellvertreter Volker Keilholz haben ihre vorzeitige Entlassung aus ihren Ehrenämtern zum 31. Dezember dieses Jahres beantragt.

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Sowohl Kreisbrandmeister Karl-Heinz Niesen (links) als auch sein Stellvertreter Volker Keilholz haben ihre vorzeitige Entlassung beantragt.

Quelle: Archiv

Göttingen. Normalerweise würde Niesens Berufung zum 4. Juni 2017 enden, diejenige von Keilholz zum 31. Dezember 2018. Bis zur Wahl einer neuen Feuerwehrspitze hätten beide laut Gebietsänderungsvertrag ihre Ämter weiterführen sollen.

Bereits nicht mehr im Amt ist der Osteroder Kreisbrandmeister: Frank Regelin trat im August aus Protest darüber zurück, dass die Göttinger Kollegen für einen personellen Neuanfang im fusionierten Kreis, also auch ohne Regelin, eintraten. Beide Feuerwehrverbände müssen sich im Zuge der ab 1. November dieses Jahres wirksamen Fusion der beiden Landkreise Göttingen und Osterode zusammenschließen und eine gemeinsame Leitung bilden. Dies sei der Grund für die Rücktritte auch von Niesen und Keilholz, erklärt Ulrich Lottmann, Sprecher des Landkreises Göttingen.

Nach personellem Neuanfang an der Spitze sieht es wohl auch im Bereich Göttingen aus. Ein neuer Kreisbrandmeister samt Stellvertretung muss spätestens sechs Monate nach der Fusion zum 30. April 2017, eingesetzt werden. Nach Tageblatt-Informationen will Niesen mangels ausreichenden Rückhalts aus den Feuerwehren des Landkreises nicht mehr als Kreisbrandmeister-Kandidat antreten. Bei seinem Stellvertreter Keilholz soll es anders aussehen.

Für eine Stellungnahme in eigener Sache war Niesen nicht zu erreichen. Die Feuerwehren des Landkreises wollen sich am Dienstag, 18. Oktober, treffen, um das weitere Vorgehen einschließlich der Kandidaten für das Amt des Kreisbrandmeisters zu erörtern. Im Gespräch für die künftige Feuerwehrspitze sind außerdem nun zwei Stellvertreter. Einer davon soll aus dem bisherigen Landkreis Osterode kommen. Mit dem Ende der Ehrenbeamtenverhältnisse für Niesen und Keilholz müssen die Feuerwehren sich bis dahin auf deren Nachfolger geeinigt haben.

Einen Tag später nach dem Feuerwehr-Treffen entscheidet der Göttinger Kreistag in seiner Sitzung am Mittwoch, 19. Oktober, über die vorzeitigen Rücktritte von Niesen und Keilholz. Die Kreistagssitzung Sitzung im Neuen Rathaus beginnt um 15 Uhr. Es wird die letzte Zusammenkunft des bisherigen Kreistages sein.

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