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Göttinger Kreistag stimmt für VHS-Fusion

Drei ehemalige Volkshochschulen unter einem Dach Göttinger Kreistag stimmt für VHS-Fusion

Der Göttinger Kreistag hat am Mittwochnachmittag der Fusion der Kreisvolkshochschule Südniedersachsen mit der Göttinger Volkshochschule zugestimmt. Nur die Linke stimmte dagegen.

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Göttingen.  Nach Vollzug der Fusion sind damit drei ehemalige Volkshochschulen – Stadt Göttingen, Landkreis Göttingen, Osterode – unter einem Dach. Das Fusionsmodell sieht vor, dass das Geschäftsfeld Erwachsenenbildung in eine gemeinsame Volkshochschule, eine gemeinnützige GmbH (gGmbH) ausgegliedert wird. Der Name soll in „Volkshochschule Göttingen Osterode gGmbH“ geändert werden Die Kreismusikschule bleibt in der bisherigen KVHS Südniedersachsen.

Für CDU-Bildungsexpertin Sigrid Jacobi war die Fusion nach jahrzehntelanger Anstrengung „ein Grund zum Feiern“. Allerdings handele es sich streng genommen um keine Fusion, erst recht nicht um einen Zusammenschluss „auf Augenhöhe“. Angemessener seien die Begriffe „Beitritt“ oder „Anschluss“ zur Stadt-VHS - eine Einschätzung, der Landrat Bernhard Reuter (SPD) dezidiert widersprach.

Der Anspruch, eine bedarfsgerechte und flächendeckende Bildung im Kreisgebiet zu garantieren, bestehe weiter, meinte Jacobi. Für die Grünen erklärte Dietmar Linne, die unterschiedlichen Bildungsbedürfnisse in der Region müssten Berücksichtigung finden: „In kleinen Ortschaften tickt die Erwachsenenbildung anders als im Oberzentrum Göttingen.“ Hans-Georg Schwedhelm (Grüne) betonte ebenso wie Jacobi, es müsse darauf geachtet werden, dass die Außenstellen erhalten bleiben – diese Feststellung sei im aktuellen Vertragswerk im Gegensatz zu früheren Versionen nicht mehr enthalten.

Bei Eckart Fascher von der Linken hielt sich „unsere Begeisterung in erheblichen Grenzen“. So erheblich, dass die beiden Linken-Vertreter gegen den Fusionsvorschlag stimmten. Alle anderen Delegierten sprachen sich dafür aus.

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