Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Göttinger Lehrer machen sich fit für weitere Proteste

„Warming up“ gegen zunehmende Belastung Göttinger Lehrer machen sich fit für weitere Proteste

Unter dem Motto „Warming up“ machen sich zurzeit landesweit Lehrer fit für weitere Protestaktionen gegen eine zunehmende Arbeitsbelastung der Pädagogen. Am Hainberg-Gymnasium zeigten am Mittwoch Lehrer als gut ausgestattete und trainierte Hockeyspieler, dass sie „immer noch kampfbereit“ seien. Die Lehrergewerkschaft GEW hatte zu Aufwärm-Aktionen an niedersächsischen Schulen aufgerufen.

Voriger Artikel
Museum könnte in Voigtschule Göttingen einziehen
Nächster Artikel
Sanierung der Johanniskirche in Göttingen

Kampfbereit: Lehrer am Hainberg-Gymnasium.

Göttingen. Die Lehrer an allen Schulen kämpfen um eine Altersermäßigung, die ihnen das Land als Arbeitgeber zugesagt hatte, aber wieder gestrichen hat.

Die Gymnasiallehrer sind zudem verärgert, weil sie seit Sommer eine Unterrichtsstunde mehr arbeiten müssen. Mit Vor- und Nacharbeit seien das bis zu drei Stunden zusätzliche Arbeit jede Woche, erklärte die Göttinger GEW-Kreisvorsitzende Elke Moeken.

Vor diesem Hintergrund würden die Lehrer an vielen Schulen zurzeit nach weiteren Entlastungsmöglichkeiten suchen. Denkbar wäre es nach Ansicht vieler Kollegen zum Beispiel, Konferenzen zu reduzieren, die Länge von Arbeiten und Klausuren zu verringern und Elternsprechtage zeitlich stringenter zu organisieren. Aus Protest verweigern die Lehrer an fast allen südniedersächsischen Gymnasien zurzeit auch die Begleitung von Klassenfahrten.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Der Wochenrückblick vom 26. November bis 2. Dezember 2016