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„Wahl zwischen Pest und Cholera“

Göttinger Marktbesucher zur US-Präsidentschaftswahl „Wahl zwischen Pest und Cholera“

Wer wird am 8. November neuer Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika? Im Rennen sind der Republikaner Donald Trump und die Demokratin Hillary Clinton. Dürften die Göttinger entscheiden, wäre das Ergebnis glasklar - zumindest was das nicht repräsentative Stimmungsbild der Tageblatt-Marktumfrage angeht.

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Käme Trump an die Regierung, sagt Edgar Culp, „mache ich mir wirklich Sorgen um die Zukunft des Verhältnisses zwischen den USA und Europa“

Quelle: BE
Pusecker Marianne

Göttingen. Pusecker Marianne

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„Der Trump darf das nicht werden“, so die spontane Reaktion von Marianne Pusecker. Die Göttingerin begründet: „Was der so von sich gibt, ist unmöglich.“ Obgleich er sich thematisch nicht so sehr mit der US-Präsidentschaftswahl befasst habe und politisch eher wenig interessiert sei, hält es Matthias Neumann für „erschreckend“, dass Trump bei vielen Amerikanern „doch so beliebt ist“. Er würde Trump „auf keinen Fall wählen“, sagt der junge Mann.

Offenbar überzeugt aber auch Trumps Kontrahentin Hillary Clinton die Göttinger nicht. „Das ist eine Wahl zwischen Pest und Cholera“, kommentiert eine Frau, die ungenannt bleiben möchte. Immerhin stellt Clinton für manchen aber „das kleinere Übel“ dar, wie es Nicolaus Berndt formuliert. Immerhin habe die US-Wahl ja auch weltpolitische Bedeutung, sagt er und ergänzt: „Man weiß ja nicht, was Trump so vorhat.“

Angelika Groß

Angelika Groß

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Angelika Groß wäre mit keinem der beiden Kandidaten einverstanden. Die größere Sorge hätte sie aber vor einem US-Präsidenten Trump, denn dieser stärke das rechte Potenzial, sagt Groß und sorgt sich auch wegen Trumps Haltung zur Nato oder zu Handelsabkommen. Egal, welcher der beiden Kandidaten es am Ende werde, „ich glaube, es wird für uns Europäer sicher belastend“, sagt ein 78 Jahre alter Göttinger und ergänzt: „Trump ist ja unberechenbar“, weshalb er wohl „wenn es hart auf hart kommt“ wohl auch „zum letzten Mittel“ greifen würde, vermutet der Rentner. Im Übrigen sei Trumps Haltung gegenüber Frauen „eines Präsidenten unwürdig“.

Culp Edgar

Culp Edgar

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Käme Trump an die Regierung, so Edgar Culp, „mache ich mir wirklich Sorgen um die Zukunft des Verhältnisses zwischen den USA und Europa“. Der Weender kommentiete einen möglichen US-Präsidenten Trump mit den Worten: „Das macht mir Angst.“

Frauke Rohwer

Frauke Rohwer

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Frauke Rohwer hingegen glaubt, dass die US-Wahl in erster Linie Auswirkungen auf die USA habe und der Präsident „eigentlich nicht so viel zu sagen“ habe. Die Göttingerin fügt hinzu: „Man sieht ja, wie wenig Obama durchgesetzt hat.“

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