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Göttinger Montessori-Schüler bauen Lehmbackofen

Göttinger Montessori-Schüler bauen Lehmbackofen

Schüler der Montessori-Schule Göttingen haben auf dem Schulgelände in Geismar einen Lehmbackofen gebaut. Im Fach „praktische Arbeit“ haben sie das Projekt ein Schuljahr lang geplant und umgesetzt. An diesem Freitag wollen sie den Ofen mit ihren Sponsoren erstmals in Betrieb nehmen.

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Ofenbau mit vollem Körperseinsatz.

Quelle: EF

Finanziell unterstützt wurden sie vom Ortsrat Geismar und Förderverein der Schule. „Praktische Arbeit“ sei an der Montessori-Schule fester Bestandteil des Unterrichtsplanes, erklärt die Schulleiterin Wiebe Möller – „und dabei geht es dann um echte Arbeit für etwas, was wir an der Schule auch brauchen und benutzen“. In verschiedenen Gruppierungen hätten die Schüler aus den Jahrgängen Sieben bis Zehn den Ofen geplant, Sponsoren gesucht, Material besorgt, das Fundament gefertigt und den Ofen schließlich gebaut. Die Kuppel sei von den Schülern zunächst aus einem Sandkern geformt, dann aus Feuerbeton gearbeitet und am Schluss mit Lehm verputzt worden. Außerdem sei der Ofen inzwischen mit Tontäfelchen verziert – ein Wettbewerbspreis, den die Schüler bei der Göttinger Firma Krakow-Rohstoffe gewonnen hatten. Der Ortsrat unterstützte das Projekt laut Möller mit 250 Euro, der Förderverein mit 300 Euro. Feierlich anheizen und erstmals benutzen wollen die Schüler ihren Ofen am Freitag, 17. Juli, um 11.15 Uhr auf dem Schulgelände, Von-Ossietzky-Straße 70. Und wenn es klappt, wollen sie künftig auch gelegentlich für die Mittagsmensa Pizzen backen. Die Montessorischule ist eine staatlich anerkannte Freie Schule in privater Trägerschaft der ASG mbH. us
 

Foto: Schubert

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