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Göttinger Mumie aus der Oberschicht

Neue Erkenntnisse Göttinger Mumie aus der Oberschicht

Über die Göttinger Guanchen-Mumie, die am Montag nach Hildesheim gebracht wurde, gibt es neue Erkenntnisse. Durch eine Computertomographie wurden das bestätigt, was die Anthropologen der Göttinger Universität bereits vermutet hatten: Es handelte sich um eine ältere Frau.

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Göttinger Mumie

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. „Die Untersuchung ergab, dass sie etwa 50 bis 60 Jahre alt war und keine nennenswerten Spuren von Verletzungen hatte“, teilt das Roermer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim mit. Es ist bekannt, dass es in der Guanchen-Kultur auf Teneriffa gebräuchlich war, Leichen durch Mumifizierung zu konservieren. Dieses wurde allerdings nur bei der Oberschicht praktiziert. Zudem zeigten sich Spuren von inneren Organen, die bei dieser Art der Mumifizierung im Körper belassen worden waren. „Aufgrund dieser Erkenntnisse scheint es sicher, dass es sich bei dieser Mumie um eine Frau aus der Oberschicht handelt“, so Kristina Freise vom Museum. Weitere Untersuchungen sind geplant. Auch die zweite Göttinger Mumie, eine peruanische Hockermumie, wird weiter untersucht.

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