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Göttinger Oberkommissarin Katrin Kressing stellt sich vor

Erste Kontaktbereichsbeamtin Göttinger Oberkommissarin Katrin Kressing stellt sich vor

„Guten Tag, ich bin die neue Kontaktbereichsbeamtin.“ „Klasse, hab ich schon in der Zeitung gelesen.“ So mit offenen Armen wird Katrin Kressing fast überall begrüßt. Die kleine Tageblatt-Meldung, dass die Nordstadt einen neuen Kob bekommt und dieser weiblich ist, hat auch die Senioren im Luisenhof schon erreicht. In diesen Tagen stellt sich die Oberkommissarin überall vor.

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Vorstellungsgespräch im Luisenhof: Oberkommissarin Katrin Kressing trifft Waltraud Fröbel, Edith Bielefeld und Heinz Slabon (v.l.).

Quelle: Gückel

Göttingen. Sie ist die erste Frau, die in Göttingen einen eigenen Kontaktbereich betreuen darf. Alle Vorgänger waren Männer, zumeist noch fortgeschrittenen Alters.

Mit 38 Jahren ist Kressing ein junger Kob, korrekt eine Kob-in. Sie stammt aus der Gemeinde Bovenden, hat 1996 in Hann. Münden studiert und die erste Praxis in Göttingen als Polizistin gesammelt. Dann ging es zur Bereitschaftspolizei nach Lüneburg, später nach Rotenburg/Wümme. Seit 2011 ist sie wieder zurück in Göttingen.

Als man sie fragte, ob sie sich vorstellen könnte, die Nachfolge von Reinhard Tornow anzutreten, hat sie erst gezögert. Fast 45 Jahre war Tornow bei der Polizei, war zuletzt als Kob zwischen Lutter und Weender Tor eine Institution. Einmal ist Kressing an der Seite des Kollegen auf Streife gegangen, dann sagte sie zu.

Auch mit Kindern ins Gespräch kommen

Jetzt ist sie für die Nordstadt zuständig, auch für den Teil, der südlich der Lutter gebietsmäßig schon Weende ist und der durch die Universität geprägt ist. Ob Idunazentrum, Platz der Göttinger Sieben, die Uni-Gebäude oder das Klinikum – Kommissarin Katrin ist für sie alle zuständig. In diesen Tagen stellt sie sich überall vor. Zum Beispiel in der neuen Kita Luisenkids.

Gleich wird ein Termin gemacht, um auch mit den Kindern ins Gespräch zu kommen. An den Schulen bietet sie Präventionsvorträge an, auf der Straße ist sie Ansprechpartner aller. 80 Prozent ihrer Zeit verbringt sie auf Fußstreife. „Man ist mal ein guter Bulle“, weiß sie ihre Aufgabe zu schätzen. Nur wie sie bei den Studenten ankommt, muss sie noch testen. „Die“, sagt sie, „sind ja eher skeptisch gegenüber Polizei.“

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