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Göttinger Piraten begrüßen geplanten Breitband-Ausbau

Südniedersachsenprogramm Göttinger Piraten begrüßen geplanten Breitband-Ausbau

Die Göttinger Piraten begrüßen den Vorstoß von Landrat Bernhard Reuter (SPD), den Ausbau einer flächendeckenden Breitbandstruktur im Landkreis voranzutreiben.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. „Der Vorstoß von Herrn Reuter ist ein wichtiger Schritt in Richtung auf eine flächendeckende Versorgung der ländlichen Gebiete“, erklärte Angelo Perriello, stellvertretender Vorsitzender des Piraten-Kreisverbandes. „Entgegen der Kritik aus Kreisen der CDU und FDP sind wir der Meinung, die 100 Millionen aus dem Südniedersachsenprogramm seien schon ein guter Anfang. Weitere Fördergelder der EU müssen hinzugefügt werden.“

Reuter hatte am Donnerstag beim Start des Südniedersachsenprogramms, einem 100 Millionen Euro schwerem Förderprogramm der Landesregierung für die fünf Kreise Göttingen, Holzminden, Osterode, Northeim und Goslar sowie die Stadt Göttingen, den Ausbau des schnellen Internets als Großprojekt des Programms genannt.  Hier gebe es in der Region „erhebliche Lücken“. Schnelles Internet müsse „überall verfügbar sein“, erklärte der Göttinger Landrat. Dafür seien gewaltige Investitionen nötig, die allein von den Kommunen nicht zu schaffen seien. EU, Bund und Land müssten sich beteiligen. Die fünf Landkreise wollen nach Angaben von Reuter den Breitbandausbau nun als gemeinsames Projekt betreiben. Das sei günstiger, „und das Standing gegenüber der Telekom ist besser“. Ziel sei es, Südniedersachsen als Modellregion für schnelles Internet zu etablieren.

Sehr viele Ortschaften im Landkreis Göttingen hätten nur unzureichende Internet-Verbindungen, erläutern die Piraten. Die vor einem Jahr von der Kreisverwaltung anvisierte Bandbreite von 25 MBit pro Sekunde sei inzwischen schon fast an der unteren Grenze des heutigen Bedarfs. Die Bundesregierung spreche mittlerweile von mindestens 50 MBit pro Sekunde Downloadgeschwindigkeit. Eine flächendeckende Versorgung der ländlichen Gebiete mit schnellem Internet sei wichtig, „damit alle Menschen am digitalen Leben teilhaben können“. mib

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