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Piraten fordern Platz für Rollstühle

Göttinger Verkehrsbetriebe Piraten fordern Platz für Rollstühle

Nach Beschwerden über zu kleine Stellplätze für Rollstühle in einem Stadtbus fordern die Piraten im Kreisverband Göttingen die städtischen Verkehrsbetriebe (GöVB) auf, nachzurüsten. Zugleich verlangen sie eine Untersuchung zur Barrierefreiheit auch in Überlandbussen im Bereich des Verkehrsverbundes Südniedersachsen.

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Quelle: CR (Symbolbild)

Göttingen. Der Göttinger Sprecher der Internationalen Bürgerinitiative für Rollstuhlfahrer, Frank Lackner, hatte vergangene Woche beklagt, dass ein von den GöVB neu gekaufter Bus weniger Platz für Rollatoren, Rollstühle und Fahrräder biete als ältere Busse. „Leider sind noch weitere Busse mit unzureichenden Stellflächen in Betrieb“, bedauerte der Groner Pirat Erich Wutschke in einer Stellungnahme der Partei. Auch Eltern mit Kinderwagen seien von eng bemessenen Stellflächen betroffen. Zugleich müssten die Verkehrsbetriebe einer wachsenden Zahl von Rollstuhl- und Rollatorfahrern Rechnung tragen. Es habe in der Vergangenheit bei den Verkehrsbetrieben zwar Fortschritte gegeben, so die Piraten, aber noch nicht in allen Bussen im Raum Göttingen.

Die GöVB hatte auf Nachfrage bestätigt, dass ein erst kürzlich in Betrieb genommener Bus weniger Stellfläche für diese Kundengruppe biete. Grundsätzlich sei bei Neuanschaffungen aber mehr Platz vorgesehen.

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Von Redakteur Ulrich Schubert

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