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Piraten wollen legal kiffen

Partei fordert Legalisierung von Cannabis Piraten wollen legal kiffen

Die Göttinger Piraten setzen sich weiter dafür ein, den Konsum von Cannabis zu legalisieren und zu entkriminalisieren. Nach der neuerlichen Pflanzaktion der "Autonomen Blumenkinder" in Göttingen, haben sie ihre Forderung danach erneuert.

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Quelle: dpa

Göttingen. Die Göttinger Piraten setzen sich weiter dafür ein, den Konsum von Cannabis zu legalisieren und zu entkriminalisieren. Nach der neuerlichen Pflanzaktion der "Autonomen Blumenkinder" in Göttingen, haben sie ihre Forderung danach erneuert.

Der Konsum von Cannabis sei illegal, Alkohol und Tabak seien jedoch frei käuflich. Wer sich den Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung durchlese, stelle fest, sagte Piraten-Ratsfrau Dana Rotter, dass jährlich rund 74000 Menschen durch Alkohol und rund 120000 durch Tabakkonsum sterben. Es sei nicht nachvollziehbar, warum Tabak und Alkohol nicht gefährlicher eingestuft werden, sagte Rotter. Wenn der Staat Cannabis nicht legalisiere, verwirke er sich die Möglichkeit, den Konsum zu kontrollieren. Altersbeschränkungen, Qualitätsprüfungen und Steuereinnahmen wären möglich.

Immer mehr Länder und US-Bundesstaaten legalisierten oder entkriminalisierten den Cannabis-Konsum. Warum Deutschland sich stattdessen den "kostspieligen Luxus" von mehr als 100000 eingeleiteten Ermittlungsverfahren pro Jahr leiste, sei für die Piraten unverständlich, heißt es weiter. Anstatt Hanf weiter zu verbieten, sollten Präventionsmaßnahmen ausgebaut werden. Nur so könnten Menschen in die Lage versetzt werden, "vorurteilsfrei, selbstverantwortlich und mündig mit psychoaktiven Substanzen" umzugehen.

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