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Göttinger Reaktion auf das neue FDP-Logo

Alte Chor-Jacke mit neuer Farbe Göttinger Reaktion auf das neue FDP-Logo

Einige sehen nur noch ein Häufchen Asche, andere wünschen sich den daraus auferstehenden Phönix herbei. Beim traditionellen Dreikönigstreffen in Stuttgart hat die FDP einen Neuanfang versucht. Partei-Chef Christian Lindner holte zum rhetorischen Rundumschlag aus.

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Gelb und Blau jetzt mit Magenta: Lindner lässt sich vor neuem Logo feiern.

Quelle: dpa

Göttingen. Der Zusatz der FDP lautet nicht mehr „Die Liberalen“, sondern „Freie Demokraten“. Ein neues Partei-Logo musste her.

Magenta ergänzt jetzt Gelb und Blau. Auch die Göttinger Politiker der FDP haben ihre Meinung zum frischen Anstrich.

Eine „Auffrischung“ ist von Felicitas Oldenburg gern gesehen, solange es „bei den alten Farben“ bleibe. Einen „modernen Auftritt“ sieht die Stadtverbandsvorsitzende gern, wenn er „Aufmerksamkeit bringt“ und nicht zur Ablenkung führe. Denn die Inhalte der FDP stünden noch immer im Mittelpunkt.

Die Göttinger Ratsabgeordnete erzählt, sie habe sich für den Neujahrsempfang der Stadt sogar ihre „alte Chor-Jacke“ angezogen, die der neuen FDP-Farbe ähnelt.

„Beeindruckt von der Optik“

Wolfgang Thielbörger war nach Stuttgart eingeladen, aber „der Stadtempfang ging vor“, sagt er. Skeptisch will Thielbörger vor dem Dreikönigstreffen gewesen sein. Er sei doch eher ein „konservativer Mensch“. Doch nachdem er die Rede von Lindner im Fernsehn verfolgt hat, war das Göttinger FDP-Urgestein „beeindruckt von der Optik“ des neuen Logos.

Er sieht die Veranstaltung als „werblichen Auftritt im positiven Sinn“. Die dritte Farbe dokumentiere den neuen Geist der FDP, stehe für mehr Vielfalt und mache die Partei bunter, sagt Thielbörger. „Man kann fallen“, sagt er im Bezug auf das schlechte Abscheiden der FDP bei vergangenen Wahlen, „doch man muss wieder aufstehen wollen.“ Das Aufstehen allerdings werde noch „sehr schwer“.

Von Friedrich Schmidt

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