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Göttinger Reparaturcafé ändert Konzept

Mehr Hilfe zur Selbsthilfe Göttinger Reparaturcafé ändert Konzept

Das Göttinger Reparaturcafé ändert sein Konzept. Statt seine Fachleute alle mitgebrachten Elektrogeräte reparieren zu lassen, wollen die Organisatoren ihre Besucher künftig viel stärker anleiten, selbst zu Schraubenzieher, Messgerät und Lötkolben zu greifen.

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Defektes Radio: Im Reparaturcafé gibt es Hilfe zur Selbsthilfe.

Quelle: Heller

Göttingen. „Die Resonanz auf das kostenlose Angebot war von Anfang an so groß, dass es fast immer eng wurde“, erläutert Thomas Heppel, einer der Organisatoren.

„30 bis 70 Besucher mit entsprechend vielen zu reparierenden Geräten bedeuteten aber auch lange Wartezeiten und viel Arbeit für das Team.“ Dadurch sei ein wichtiges Ziel des Cafés im Holzhof in der Robert-Bosch-Breite zu kurz gekommen: Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Heppel: „In der Regel haben die Reparateure repariert, die Besucher saßen daneben und schauten zu.“

Nun habe das Team beschlossen, wieder zum Grundgedanken der Reparaturcafés zurückzukehren: Hilfe zur Selbsthilfe. „Wir erwarten von den Besuchern die Bereitschaft, mitzureparieren. Das beginnt mit dem Öffnen des Gerätes“, erklärt Heppel. „Wir wollen die Besucher ermutigen, selbst Reparaturen durchführen zu können.“

Reparateur Burghard Heise macht es nicht nur Spaß zu reparieren, sondern auch, anderen zu zeigen, wie das geht: „Für ein Kind zum Beispiel könnte es ein neues Abenteuer sein, gemeinsam mit einem Reparateur ein Spielzeugauto zu reparieren, damit die Rennbahn nicht verstaubt in der Ecke stehen muss.“ Auch spätere Generationen sollten selbst reparieren können und nicht von vornherein nach dem Motto verfahren, ab in die Tonne, neu kaufen.

Die nächsten Termine: Donnerstag, 18. Dezember und 29. Januar von 17 Uhr bis 20 Uhr im Holzhof, Robert-Bosch-Breite 1a.

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