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„Ich will den Wahlkreis direkt gewinnen“

Oppermann kandidiert wieder „Ich will den Wahlkreis direkt gewinnen“

Mit Thomas Oppermann als Direktkandidat für den Wahlkreis 53 zieht die Göttinger SPD in den Wahlkampf zur Bundestagswahl 2017. Mit knapp 91 Prozent der Stimmen hat die Wahlkreiskonferenz des SPD-Unterbezirkes den 62-Jährigen am Freitagabend gewählt. Einen Gegenkandidaten gab es nicht.

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Thomas Oppermann

Quelle: CH

Göttingen . "Ich will den Wahlkreis direkt gewinnen", sagte Oppermann in seiner Rede. "Die SPD in Göttingen kann kämpfen." Das habe sie bei den jüngsten Wählen bewiesen. Das wichtigste dafür sei eine gute Programmarbeit, sagte Oppermann. Gleichberechtigung, die "SPD als Friedensmacht", soziale Gerechtigkeit und Bildung nannte Oppermann als wichtige Themen.

Es sei gut, dass die SPD jetzt Lockerungsübungen mache, sagte Oppermann und spielte damit auf das erste Treffen der Spitzen von SPD, Linken und Grüne im Bund an. Dieses habe er gefördert, dazu stehe er. Es gelte, Gemeinsamkeiten auszuloten.

"Die Große Koalition darf nicht zur Dauereinrichtung werden", sagte Oppermann. So lasse sich mit der Union vieles nicht umsetzen - etwa die allgemeine Homoehe. In der Opposition hätte die CDU/CSU gute Chancen, Wähler, die sie an die AfD verloren hat, zurückzuholen. "Wenn Rot-Rot-Grün bei der nächsten Wahl die Mehrheit bekommt, wäre es schade, wenn wir das nicht nutzen würden", sagte Oppermann. Die SPD werde aber niemals in eine Koalition einsteigen, die etwa die Europäische Union schwächen will.

Am Ende stimmten knapp 91 Prozent der Delegierten für Oppermann. Von 77 abgegebenen Stimmen entfielen 70 auf ihn. Ein "ordentliches" Ergebnis, das Rückhalt gebe, so der SPD-Politiker.

Oppermann ist seit 2005 Mitglied im Deutschen Bundestag und seit 2013 Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion. Zuvor war der Jurist und Vorsitzende des Göttinger SPD-Unterbezirkes zwischen 1990 bis 2005 Mitglied des niedersächsischen Landtages.

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