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Göttinger Schüler beantworten Fragen zu Smartphones und Internet

Erzählcafé Göttinger Schüler beantworten Fragen zu Smartphones und Internet

Die jungen Zeitzeugen Paulina Brodmerkel (16), Ansgar Wied (17) und Paul Lindstedt (16) sitzen einem Pub­likum gegen­über, das wesentlich älter ist als sie: Geteilte Generationen? Christiane Scholz-Muntschick (67) bekennt: „Ich habe es bis zum Fax geschafft.“

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Scholz-Muntschick, Lindstedt, Brodmerkel und Wied (von links).

Quelle: Heller

„Stehen wir wirklich vor einer geteilten Gesellschaft oder bietet das Internet Chan­cen?“ Dieser Frage sind Hartmut Wolter, Ge­schäfts­führer der Freien Al­ten­arbeit Göttingen, und Johan­na Teich, Studentin der Sozial­wissen­schaften, im Erzähl­café am Mittwoch auf den Grund gegangen. In der Ver­anstal­tungs­rei­he des Göt­tin­ger Zeit­zeugen­pro­jekts stellen sich drei Schüler den Fragen der Moderatoren Wolter und Teich sowie denen des Pub­likums.

Die Diskussion verdichtet sich von Internet im Allge­mei­nen auf das Smartphone im Spe­ziel­len. Was den jüngeren Nut­zern von Smartphones selbst­ver­ständ­lich sein mag, scheint bei eini­gen älteren Be­su­chern der Ver­anstaltung für Un­klar­hei­ten zu sorgen: Was ist über­haupt der Vor­teil von einem Smart­phone gegenüber einem Handy? Was sind Apps? Wieso können die kostenlos sein? Versiert beant­worten die drei Schüler die Fragen und erklären die Vorteile der Geräte. Doch auch die Nachteile haben sie im Blick: „Sucht ist ein Risiko, wenn man immer mit Leuten in Kontakt steht“, sagt Ansgar. „Es stört, wenn man miteinander spricht und das Handy zum Vorschein kommt“, sagt Pauline. Aus diesem Grund lassen Ansgar und Paul ihre Geräte häufig in der Tasche, sagen sie.

Über Facebook und Whatsapp stehen die Schüler mit ihren Lehrern heute in Kontakt. Paul erklärt, dass er versucht, dort förmlich zu bleiben, doch einige Lehrer sind im Chat eher salopper als andere. „Was mache ich, wenn es das Telefon nicht mehr gibt?“, fragt Scholz-Muntschick die jungen Göttinger. Die Antwort von Ansgar verrät Zu­ver­sicht: „Ich glaube, das Kon­zept von Telefon wird immer blei­ben.“

Von Björn Lorenz

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