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Göttinger Schüler nehmen an Kurzfilmwettbewerb teil

Film ab! Göttinger Schüler nehmen an Kurzfilmwettbewerb teil

„Und Action!“ heißt es für rund 30 Schüler aus Göttingen. Die Schüler der Heinrich-Böll Förderschule und der Geschwister-Scholl-Gesamtschule nehmen am Inklusiven Kurzfilmwettbewerb „Ganz schön anders“ teil. Bei dem Wettbewerb des Vereins Blickwechsel gestalten Jugendliche mit und ohne Behinderung gemeinsam einen Film.

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Lucas, Julian, Marc und Jannes (v.l.) setzen einen Hamburger in Szene.

Göttingen. Es geht dabei um Freundschaft und Mobbing, typische Themen im Leben von jungen Menschen.

Und die Jugendlichen kümmern sich von Anfang an um alles selbst. Von der Idee über das Drehbuch bis hin zum Filmen und Schneiden – alles liegt in der Hand der Schüler.

„Wir ermächtigen die Jugendlichen, alles selbst zu tun“, erklärt Veranstalter Markus Götte. Und tatsächlich sind überall in der Heinrich-Böll-Schule Schüler mit Kameras unterwegs, planen und proben, bis die Szenen im Kasten sind.
Einer der Teilnehmer ist Dominic. Der 15-Jährige dreht mit seiner Gruppe ein Rap-Video, in dem er auch selbst rappt. „Den Text haben wir selbst geschrieben.“

„Es wäre schön, eine kleine Karriere“

Danach folgte ein Musikworkshop mit dem Berliner Rapper Graf Fidi, der noch einmal beim Feintuning geholfen hat. Dominic hat bereits im vergangenen Jahr am Wettbewerb teilgenommen. Als er hörte, dass dieses Mal ein Rap-Video gedreht werden soll, gab es für ihn nur eine Reaktion: „Hin da!“. Im Song geht es darum, was wirkliche Freunde sind.

Für Dominic ist das zum Beispiel sein Hund, der auch im Video vorkommen wird. „Es ist egal, ob es ein Mensch oder ein Tier ist, auch ein Hund kann ein echter Freund sein“, findet der Nachwuchsrapper. Für ihn bedeutet das Projekt auch ein bisschen Zukunftsplanung, eine Karriere als Rapper könnte er sich schon vorstellen. „Es wäre schön, eine kleine Karriere zu starten, mal schauen, ob das klappt“, sagt er.

Der nächste große Termin ist aber erst einmal der 17. März. Da findet in Hannover die große Filmgala mit der Siegerehrung des Wettbewerbs statt. Mit rotem Teppich, versteht sich – wie bei den Profis.

Von Benni Köster

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